Protein

29. Juni 2017 P 0
Protein (protein), griech. proteios für ‚grundlegend‘ und ‚vorrangig‘; polymere Substanz (→Aminosäuren), die essentieller Bestandteil (10-30%) der Körperzellen ist. U.a. sind Aktin und Myosin Proteine. →Eiweiß In der Trainingspraxis wird Muskelzuwachs oft mit Proteinsupplementierung verbunden (→Supplement). Zu viel zugeführte Proteine können aber nicht im Körper gespeichert werden und werden in Form von Harnstoff ausgeschieden. Untersuchungen in ...

Proteinsynthese

29. Juni 2017 P 0
Protein(bio)synthese (protein synthesis), Translation; Verknüpfung von Aminosäuren zu spezifischen Ketten (Peptidketten), die auf der Grundlage von Erbinformationen (→Desoxyribonukleinsäure) gebildet werden. Grundsätzlich besteht ein Gleichgewicht (→Homöostase) zwischen Proteinabbau (→Katabolismus) und Proteinaufbau (→Anabolismus). Sportliche Belastungen stimulieren die Erweiterung der adaptiven Ptoteinsynthese indem verbrauchte Strukturelemente durch physiologisch geeignetere ersetzt werden (Viru, 1993). →Proteinumsatz „Aber auch die Proteinforschung in ...

Proteinsyntheserate

29. Juni 2017 P 0
Proteinsyntheserate (protein synthesis rate), Die Zellmasse reguliert sich über den Zyklus von Proteinabbau und Proteinsynthese (→Proteinumsatz). Bei Sicherung entsprechender Regeneration (→Prinzip der Einheit von Belastung und Erholung) besteht dabei ein Gleichgewicht. Die Proteinsyntheserate gibt an, wie viel Aminosäuren im Muskel eingelagert werden. Durch Überbelastung wird die Proteinsyntheserate in der Muskulatur gehemmt. Folgt keine Erholung, bleibt ...

Proteinumsatz

29. Juni 2017 P 0
Proteinumsatz (protein turnover), Synthese wie Abbau von Proteinen; Die Anpassung an sportliche Belastungen (→Adaptation) erfolgt auf zellulärer Ebene (Zelle), dabei reguliert sich die Zellmasse über den Abbau (→Katabolismus) und Aufbau (→Anabolismus) von Proteinen, die sich zumeist die Waage halten (Fließgleichgewicht). Obwohl noch nicht alle Mechanismen der Anpassung an Trainingsreize (Anpassungsstufen) geklärt sind, bezieht sich vor ...

Prothese

09. Oktober 2017 P 0
Prothese (prothese), in der Medizin Ersatz von Gliedmaßen, Organen oder Organteilen durch künstlich geschaffene, funktionell ähnliche Produkte. Prothesen dürfen während des Wettkampfes im Schwimmen nicht getragen werden. (verfasst von D. Paschke)

Protokollführer

29. Juni 2017 P 0
 Protokollführer (transcript writer), im Sport Kampfrichter, der über das Ergebnis einer Wettkampfveranstaltung ein Protokoll erstellt, das er vor der Veröffentlichung vom Schiedsrichter bestätigen lassen muss. Er legt die Gesamtplatzierung sowie die Einteilung in Vor– und Zwischenläufe fest. Bei Rekorden erstellt der die Rekordanmeldung. (§ 117 WB des DSV)  Quelle: http://www.dsv.de/fileadmin/dsv/documents/schwimmen/Amtliches/160201_WB_FTSchwimmen_Stand-Januar-2016.pdf  

proximal

29. Juni 2017 P 0
proximal (proximal), lat.  proximus – der nächste; anatomische Lagebezeichnung: näher zur Körpermitte, Gegensatz: →distal  

Psyche

29. Juni 2017 P 0
Psyche (psyche), griech. ψυχή, „Hauch, Atem“; Als „Ort menschlichen Denkens und Fühlens“ (Wikipedia) Gegenstand der Psychologie und Medizin (Psychotherapie), im Gegensatz zum Leib, heute meist auf mentale Prozesse bezogen. Die moderne Wissenschaft erklärt die Psyche immer mehr aus dem „Zusammenspiel von Millionen Hirnzellen, Aminosäuren und anderen Molekülen“ (Holsboer in SPIEGEL 18/2009, S. 138). Obwohl Psyche ...

Psychoanalyse

29. Juni 2017 P 0
Psychoanalyse (psychoanalysis), 1. von FREUD 1896 eingeführte Methode der Psychotherapie, wonach Neurosen Lösungsversuche sind von einem in der Kindheit erlebten Konflikt, der nicht verarbeitet werden konnte.  (u.a. Ödipus-Komplex), 2. Theorie zur Beschreibung allgemeiner Gesetzmäßigkeiten menschlichen Erlebens und Verhaltens mit den Kernstücken: Triebmodell, Modell des psychischen Apparates, Phasenmodell der psychosexuellen Entwicklung und eine spezielle Neurosenlehre (Psychologisches ...

Psychodiagnostik

29. Juni 2017 P 0
Psychodiagnostik (psychodiagnostics), Methoden zur Messung und Beschreibung psychologischer Merkmale, im Sport durch Anamnese, Interviews und Tests. Mangels Personal, Geld und teilweise auch überzeugender Ergebnisse spielt die Psychodiagnostik im Rahmen der Leistungsdiagnostik noch eine untergeordnete Rolle im DSV. Sie ist aber ein „unerlässliches Arbeitsmittel für die korrekte Auswahl von Interventionsmaßnahmen“ (Beckmann & Elbe, 2008, S.23). Grundprinzipien ...