Flexibilität

18. April 2017 F 0

 

Flexibilität (flexibility), lat. flectere „biegen“ oder „beugen“; in Anatomie Gelenkigkeit (→Beweglichkeit); hier Psychologie: Verhaltensweise, das Vermögen, auf veränderte Verhältnisse zu reagieren (→Anpassungsfähigkeit). Die heutige Zeit erfordert im Beruf wie auch in anderen Lebensbereichen, einem Wandel gegenüber aufgeschlossen zu sein, sich schnell umstellen zu können und für Veränderungen bereit zu sein.

Exkurs: So schickt der flexible Trainer die Sportler nicht nach Hause, wenn plötzlich das Bad geschlossen ist, sondern nutzt die Zeit für Landtraining oder Theorie. Auch Trainingspläne sind kein Dogma, sondern müssen flexibel entsprechend des Trainingszustandes der Sportler angepasst werden (→Individualisierung). Dabei darf aber die grundsätzliche methodische Linie nicht verloren gehen. Von „der Hand in den Mund“ leben oder auf jede Laune der Sportler reagieren, hat nichts mit Flexibilität gemein. Erst eine vielseitige Ausbildung (→Vielseitigkeit) bei Beachtung aller Leistungsvoraussetzungen im Nachwuchstraining erlaubt mit zunehmender Spezialisierung trotzdem das erforderliche Maß an Flexibilität, z.B. bei der Anpassung an neue Trainingsmittel, Trainingsmethoden oder veränderte Wettkampfbestimmungen, →Schwimmtechnik, →Zyklisierung usw.

 

Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist“  Henry Ford (1863-1947) amerikanischer Autoproduzent

Mehr zum Thema: http://www.psychology48.com/deu/d/flexibilitaet/flexibilitaet.htm (Zugriff 12.04.2019)


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