Hyperlordose

28. Mai 2017 H 0

Hyperlordose (hyperlordosis), Beugung über die physiologische Krümmung der Wirbelsäule (→Lordose) im Brust- und Lendenbereich (Hohlkreuz) hinaus als Fehlhaltung, die oft mit schmerzhaften Verspannungen einhergeht.

Beim (nichtsportgerechten) Brustschwimmen und Delfinschwimmen ist die Haltung meist zwanghaft, wobei der Kopf aus dem Wasser herausgehalten und eine Hyperlordose der Hals- und Lendenwirbelsäule verursacht wird. Dies bewirkt eine Anspannung der verkürzten tonischen Nacken- und Rückenmuskulatur und eine Abschwächung der phasischen Gesäß– und Bauchmuskulatur, was zu schwache Bauchmuskulatur noch unterstützt. Die hypertrophierte lumbale Muskulatur (Verkürzung des m. iliopsoas) zwingt den Schwimmer auch im Ruhezustand zur Hyperlordose.  Diese ist durch Umgestaltung des Schwimmtrainings und Kräftigung der Bauchmuskulatur leicht zu beheben. Bei Haltungsschäden und Arthrose wird vorwiegend Rückenschwimmen empfohlen. →Hyperextension

 

Mehr zum Thema: http://flexikon.doccheck.com/de/Hyperlordose – Zugriff 13.08.2019

Video: https://www.youtube.com/watch?v=PboZVIXpm_0 – Zugriff 13.08.2019


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