Lernen, programmiertes

13. März 2020 L 0

Lernen, programmiertes (programmed learning), auch programmierte Instruktion, programmierte Unterweisung; selbsttätige Aufnahme von Wissensstoff anhand von kleinen, immer wieder durch Rückfragen und Erfolgskontrollen überprüften Lernschritten. Dabei ist der zu erlernende Stoff zu gliedern und jede Stufe ist mit einer Zielvorgabe zu versehen, mit entsprechenden Realisierungskriterien (→Soll-Ist-Vergleich) und sollte vom Einfachen zum Komplizierten gehen. Zumeist auf Lehralgorithmen basierende Lehrprogramme gehören inzwischen zum Schulalltag.  →Lernschrittfolgen

Vorteile (Stestigler, 2017: https://7artendeslernensblog.wordpress.com/2017/09/19/programmiertes-lernen/ – Zugriff 13.03.2020):

  • Programmierter Unterricht ist effektiv und effizient
  • Es zeigt sich ein gleicher Lernerfolg mit einem geringeren Lernzeitbedarf bei einem computergestützten Unterricht als in herkömmlich unterrichteten Klassen.
  • Individuelles Lerntempo zur Zielerreichung
  • Förderung der Selbsttätigkeit (Aktivität) des Lernenden
  • Fehlerfreies Lernen und unmittelbare Rückmeldung

Programmierter Unterricht eignet sich vor allem für faktenbezogenen Lehrstoff (Erweiterung der Fachkompetenz oder Hard Skills und weniger um persönliche, soziale und methodische Kompetenzen (Soft Skills) zu vermitteln.

Mehr zum Thema: Programmierter Unterricht (https://lexikon.stangl.eu/11876/programmierter-unterricht/ – Zugriff 13.03.2020)


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