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Begriff

Retest

Retest-Methode (retest-method), Wiederholung eines Tests bei gleichen Probanden zur Bestimmung seiner Zuverlässigkeit (→Testreliabilität), oft nur theoretisch möglich, da die mit dem Test einhergehenden Erinnerungs-, Lern- oder Übungseffekte das Ergebnis beeinflussen und eine „Scheinreliabilität“ vortäuschen können (Wikipedia). Der Retest spielt aber bei der Dopingkontrolle eine außerordentliche Rolle, da erst durch die B-Probe ein Vergehen erkannt wird.   

Beispiel: Es war die Test-Retest-Zuverlässigkeit von fünf Muskelkraft– und Körperfunktionstests bei gesunden Kindern zu bewerten. Das Testprotokoll umfasste maximale isometrische Beinpresse, Handgriffstärke, Hocksprung, Weitsprung und einen 30-Sekunden-Sitz-Steh-Test (STST). Beim Vergleich der Testrunden wurde eine gute bis sehr gute Wiederholungszuverlässigkeit für Beinpresse, Handgriff,  Weitsprung und Hocksprung gefunden. Die Autoren schließen, dass die Tests für Beinpresse, Handgriff, Hock- und Weitsprung zuverlässige Messungen der Muskelkraft und -funktion von Kindern sind (Thams et al. 2021).

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Verwandte Begriffe

  • Test„Wissenschaftlich begründete Untersuchungs- oder Kontrollmethode zum Kenntnisgewinn in einem …
  • ProbandLat. probare „prüfen“; in der Forschung eine Person, die an einem Test/Versuch teilnimmt.
  • ZuverlässigkeitMaß für Qualität bzw. Verlässlichkeit von Handlungen oder die formale …
  • TestreliabilitätReliabilität
  • DopingkontrolleAnalyse von Urin/Blut nach Training oder Wettkampf.
  • MuskelkraftKraft, die der Muskel durch Kontraktion entwickeln kann und damit eine …
  • isometrischGriech. iso „gleich“ und métron „Maß“; bei gleicher Länge (statisch) …
  • BeinpresseTrainingsgerät zur Kräftigung der Beinstrecker mit maßgeblicher Beteiligung des …

Schlagwörter

Überarbeitet am 23. Januar 2023Autor: Klaus Rudolph

Zitiervorschlag

Rudolph, K. (2023). Retest. In: Schwimmlexikon. https://schwimmlexikon.de/retest/ (abgerufen am 23. Oktober 2026).