Retention

05. Juli 2017 R 0

Retention (retention), lat. retinere „zurückhalten“; vielfältig verwendeter Begriff, in der Medizin für Rückhaltung von Stoffen oder Flüssigkeiten bis zu Funktionsstörungen von Organen/Organteilen (retentio dentis = verhinderter Zahndurchbruch). In der Wirtschaft versteht man unter Retention Management alle Maßnahmen, die zu einer echten Zusammenarbeit zwischen einem Unternehmen und seinen Mitarbeitern beitragen.

Psychologen meinen damit die Phase der Informationsverarbeitung im menschlichen Gedächtnis, bei der Informationen aus dem Kurzzeitgedächtnis in das Langzeitgedächtnis übertragen und dort für einen längeren Zeitraum gespeichert werden (http://lexikon.stangl.eu/6759/retention/). Andere Autoren verstehen unter Retention das Zurückhalten nicht verarbeiteter Erlebnisse oder eine durch mangelnde Äußerungs- und Hingabefähigkeit gekennzeichnete Persönlichkeitsvariable (DORSCH-Lexikon, S.807). Für Bandura (1976) ist Retention eine Phase des Modellernens, in der das beobachtete Verhalten nach seiner Wahrnehmung in leicht erinnerliche Schemata umgeformt, klassifiziert und organisiert wird. Es wird im Gedächtnis so gespeichert, dass es bei Bedarf schnell und problemlos abgerufen werden kann (http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/LERNEN/Modelllernen.shtml).


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