Physical working capacity (PWC) (engl.), Parameter zur Bewertung der Arbeitskapazität (working capacity) in Watt auf dem Fahrradergometer, normiert auf eine bestimmte Herzfrequenz, z.B. 130/150/170 Schlägen/min. Damit kann die submaximale Leistungsfähigkeit beurteilt werden ohne eine Ausbelastung zu fordern oder zu erreichen, eine besonders unter klinischem Aspekt bevorzugte Methode. Üblich ist die Angabe der PWC pro Kilogramm ...
anorexia athletica (Anorexie= medizinischer Fachbegriff für Appetitlosigkeit). Störung des Essverhaltens bei Sportlern, gekennzeichnet durch bewusste Verringerung des Körpergewichts bis zum Untergewicht (Magersucht, Essstörung). Dabei gibt es speziell im Skilanglauf oder in der Leichtathletik einen ganz klaren Trend, die Läuferinnen und Läufer werden immer dünner. Nicht aktive Masse wird als Ballast gesehen. Der Trugschluss, je leichter ...
Hitzschlag (heat stroke; thermoplegia), schwerste Form der Schädigung durch Hitze mit erhöhter Körperkerntemperatur. Prophylaktisch sollten ausreichend Flüssigkeit und Elektrolyte zugeführt werden. Akuttherapie: · Flachlagerung in kühler Umgebung · Dosierter Wärmeentzug bis > 38°C · Mit Wasser besprengen · Einwickeln in feuchte Tücher · Gegebenenfalls Plasmaexpander intravenös infundieren · Ständige Kontrolle der Körperkerntemperatur und der Vitalfunktionen ...
Pfeiffersches Drüsenfieber (Pfeiffer’s disease; glandular fever), mononucleosis infectiosa, weit verbreitete Infektion mit dem Ebstein-Barr-Virus (EBV) (95 % der Erwachsenen haben sich bis zum 30. Lebensjahr infiziert), die vorrangig Kinder und Jugendliche befällt und nach zwei bis drei Wochen zumeist unkompliziert ausheilt. Australische Mediziner konnten diese Immunschwäche, hier besonders den Rückgang an Interferon Gamma, mit Bakterien ...
Periostitis (periostosis), Reizung der Knochenhaut (periost) durch Gewalt oder Überbelastung der Sehnenansätze nach ungewohnter oder zu intensiver Belastung. Im Sport tritt die Periostitis bevorzugt an der medialen Seite der Schienbeine oder an der Unterseite der Unterarme auf. Eine häufige Ursache ist das Laufen auf zu hartem Boden, z.B. barfüßig auf Fliesen, wie es häufig in ...
Pathologie (pathology), griech. Pathologia „Lehre vom Leiden“; Zweig der Medizin, der sich mit abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper beschäftigt (Krankheitslehre). Sie ist engverwandt mit der Anatomie, der Pathophysiologie und der Zytologie. Der Pathologe hilft klinisch tätigen Ärzten die Entscheidung für die richtige Therapie zu treffen. Damit bewegt er sich an der wichtigen ...
Parese (parese), griech. paresis – Erschlaffung; unvollständige (inkomplette) Lähmung der Muskulatur. →Querschnittslähmung, →Behindertensport Mehr zum Thema: http://flexikon.doccheck.com/de/Parese – Zugriff 06.03.21
Pädiatrie (pediatrics), griech. Paidiatriké „die kinderärztliche [Kunst]“, Kinderheilkunde, als Lehre von der Entwicklung des kindlichen und jugendlichen Organismus, heute abgelöst von der Bezeichnung Kinder- und Jugendmedizin. In der Öffentlichkeit ist das Verhältnis zum Hochleistungstraining im Kindesalter immer noch gespalten. Die Spanne geht von Kinderarbeit bis zum Symbol nationaler Identifikation. Leistungstraining im Kindesalter ist aber eine ...
Osteochondrose, juvenile (osteochondrosis, juvenile), Wachstumsstörung (→Degeneration) von Knochen und Knorpel im Kindes– und Jugendalter. Osteochondrose wurde als Verschleißerscheinung auch vermehrt bei Sportlern gegenüber der Normalbevölkerung gefunden (Pollähne 1991). Unter funktionellen Überlastungserkrankungen sind am häufigsten Sehnen (Achillessehne, Patella) und Wirbelsäule (Lendenwirbelsäule) betroffen. Bei den verschiedenen Formen des Wirbelsäulenschmerzes sind Spondylolyse (13.5%) und vertebrale (Vertebra = Wirbel) ...
Orthopädie (orthopedics), griech. ὀρϑός ‚aufrecht‘, ‚gerade‘ bzw. ‚richtig‘, „von Ungestalt befreit“; Teilbereich der Medizin, der sich mit Form- und Funktionsfehlern des Stütz- und Bewegungsapparates beschäftigt. Die Sportorthopädie befasst sich mit der Erkennung, Verhütung und Behandlung von Sportverletzungen am Bewegungsapparat. Besondere Schwerpunkte bilden die Verletzungen am Knie– und Sprunggelenk, im Schwimmen “Schwimmerschulter“, “Schwimmerknie“, aber auch Rundrücken ...