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Begriff

Eigenreflex

Eigenreflex (proprioreceptive reflex), Reflex, der im gleichen Organ ausgelöst (→Rezeptor) und beantwortet (→Effektor) wird. Typisches Beispiel ist der Kniesehnenreflex. Der Eigenreflex kommt in der gesamten Skelettmuskulatur vor und bewirkt bei einer Zerrung bestimmter Muskelgruppen einen sofortigen ausgleichenden Entspannungszustand (→Tonisierung).

Beispiele: Bicepssehnenreflex, Patellarsehnenreflex, Achillessehnenreflex, Masseterreflex (Kaumuskelreflex) .

Mehr zum Thema

  • WebEigenreflex flexikon.doccheck.com · Zugriff 06.02.2019

Verwandte Begriffe

  • ReflexUngelernte und unwillkürliche Reaktion auf einen Reiz als sekretorischer oder …
  • RezeptorLat. receptor – „Empfänger“; Sinneszelle zur Aufnahme von Reizen in verschiedener Form …
  • Effektor(lateinisch efficere ‚bewirken‘), „Erfolgsorgan“ = Teil eines Organs, Gewebes …
  • SkelettmuskulaturQuergestreifte, vom Willen gesteuerte Muskulatur …
  • MuskelgruppeVerband von funktionell gleich arbeitenden Muskeln, z.B. Adduktorengruppe.
  • MuskeltonusGriech. tonos „Spannung“; Spannungszustand des Muskels …
  • tonisierenDen Tonus erhöhen, vermehren.
Überarbeitet am 10. April 2017Autor: Klaus Rudolph

Zitiervorschlag

Rudolph, K. (2017). Eigenreflex. In: Schwimmlexikon. https://schwimmlexikon.de/eigenreflex/ (abgerufen am 4. Oktober 2026).