Transformation

07. August 2017 T 0

Transformation (transformation), lat. transformare „umformen“; allg. Umwandlung, Umformung.

 

Im Training spielt die Transformation in der Adaptation an sportliche Belastungen eine Rolle, indem man davon ausgeht, dass nach hoher Trainingsbelastung durch Entlastung die Reizanpassung im Organismus optimaler erfolgen kann (→Superkompensation). Das betrifft zum Beispiel die durch das Grundlagenausdauertraining auf muskelzellulärer Ebene überwiegend oxidativ adaptierten schnellen Fasern (FT) wieder in glykolytisch arbeitende FT-Fasern umzuwandeln (→Muskelfasertypen). Mit der Transformation im Sport soll das durch Training erworbene Anpassungsniveau in eine bestmögliche spezifische Leistung überführt werden (Hottenrott & Neumann, 2010, S. 44).

Wir machen als Trainer immer wieder die Erfahrung, dass sich die Leistung gegenüber dem Zeitraum hoher Trainingsbelastung verspätet (nach einer kurzen Erholungsphase) einstellt. Dieser Zusammenhang wird bewusst in der zyklischen Gestaltung des Trainings im Sinne von Transformationsphasen genutzt. Typische Beispiele sind die Rückanpassung nach dem Höhentraining oder die Taperphase bis zum freien Tag/Halbtag im Mikrozyklus.


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