Übergang

09. August 2017 U 0

Übergang (transition), allgemein das Überwinden oder eines Hindernisses.

Im Schwimmen der Bereich bei Start und Wende nach der Unterwasserphase (Kopfdurchgang 5 m nach der Beckenwand) bis zum Schwimmen, der mit einem Tauchzug (→Brustschwimmen) oder Gleiten mit Delfinbewegungen (→Schlagschwimmarten) unter Wasser bestritten wird. Der Bereich ist durch die Wettkampfbestimmungen auf 15m begrenzt. Anfänger gehen oft aus dem Eintauchen direkt in die Schwimmbewegung über. Spitzenschwimmer nutzen die gestattete Distanz von 15m maximal aus. Die Wettkämpfe bei den Olympischen Spielen zeigten, dass bei schnellen Starts und Wenden im Freistil-, Schmetterlings– und Rückenschwimmen auf ein Gleiten verzichtet und gleich mit der Delfinbewegung begonnen wird. Beim Brustschwimmen ist seit 2015 gestattet, vor dem ersten Brustbeinschlag zu jeder Zeit einen einzigen Delfinbeinschlag auszuführen. Die Schwimmgeschwindigkeit im Übergang wird bestimmt von der Absprunggeschwindigkeit (Abstoß bei Wende), der Qualität des Eintauchens und der Wirksamkeit der Delfinkicks (bei Brust + Tauchzug) (Graumnitz, 2015, S.37). Nach vorherrschender Literaturmeinung soll die Unterwasserphase beim Übergang die 15m Startleistung erheblich beeinflussen (Elipot et al. 2009; Bonnar, 2001; Cossor et al. 2001; Shin et al. 1986; Guimares et al. 1985).  →Beschleunigungsfähigkeit


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