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Begriff

Anpassungsfähigkeit

Anpassungsfähigkeit (adaptability), Lebensmerkmal eines jeden Organismus, sich den Umweltbedingungen anzupassen. Superbeispiel unter den Tieren Chamäleon, unter den Menschen „Wendehals“. →Anpassungsfähigkeit, motorische, →Anpassungsfähigkeit, psychische

Die Verflechtungen und Wechselbeziehungen zwischen Funktionen und Strukturen im menschlichen Körper und seiner Anpassungsfähigkeit sind Voraussetzung für eine verbesserte Funktionsqualität und ein höheres Leistungsvermögen (Tittel 2003).Die Sportmedizin und Biomechanik sind dabei besonders auf die Anpassungsfähigkeit des Bewegungsapparates fokussiert. Im Training verstehen wir darunter die Fähigkeit, Trainingsreize zu verarbeiten, auch als „Trainierbarkeit“ bezeichnet oder die Anpassung an bestimmte klimatische Bedingungen (→Höhentraining) bis zur motorischen Anpassung des Schwimmers an verschiedene Wasser-/Bahn-Verhältnisse (→Wassergefühl, →Umstellungsfähigkeit). Jeder Trainer wird die Erfahrung gemacht haben, dass sich die Schwimmer seiner Gruppe bei gleicher Trainingsplanung (= annähernd gleiche Trainingsreize, aber unterschiedliche Belastbarkeit) sehr differenziert entwickeln (anpassen). Das Vermögen, Trainingsreize schnell und effektiv zu verarbeiten, ist ein Merkmal eines Sporttalents. →Talent

„Leben ist die dauernde Anpassung innerer Beziehung an äußere“. Herbert Spencer (1829-1903) englischer Soziologe

 

Quellen

  • Tittel, K. (2003). Beschreibende und funktionelle Anatomie des Menschen. München/Jena: Urban & Fischer Zur Quelle

Verwandte Begriffe

Überarbeitet am 16. März 2017Autor: Klaus Rudolph

Zitiervorschlag

Rudolph, K. (2017). Anpassungsfähigkeit. In: Schwimmlexikon. https://schwimmlexikon.de/anpassungsfaehigkeit/ (abgerufen am 13. Oktober 2026).