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Begriff

Ausholbewegung

Ausholbewegung (draw-back movement; countermovement), Bewegung zur „Schaffung optimaler Voraussetzungen für die erfolgreiche und ökonomische Ausführung der Hauptphase“ (Schnabel & Krug, 2007).

Beispiel: Zurückschwingen der Arme vor einem Startsprung mit Senkbewegung des Körpers durch Beugung in Fuß-, Knie- und Hüftgelenk. Dadurch werden für die Arbeitsmuskulatur ein optimaler Arbeitsweg und günstige Winkelverhältnisse geschaffen. Die Ausholbewegung wird entgegengesetzt zur nachfolgenden Hauptbewegung ausgeführt. Es gibt azyklische Bewegungen mit mehrfachen Ausholbewegungen (z.B. Diskuswurf) und mit unterdrückter Ausholbewegung (z.B. Finte beim Torwurf). Durch die Ausholbewegung beim Einwurf im Fußball wird der Weg der Hauptphase und damit der Beschleunigung verlängert. →Auftaktbewegung

 

 

Verwandte Begriffe

  • HauptphaseMeinel & Schnabel (2004) gliedern jede sportliche Bewegung in drei Phasen …
  • StartsprungStart
  • ArbeitswegVersicherungsrechtlich der unmittelbare Weg zwischen Wohnung und Ort der …
  • Bewegung, zyklischeSich wiederholender Bewegungsablauf gleichartiger Bewegungen …
  • BeschleunigungswegWeg des Körperschwerpunktes während einer beschleunigten …
  • AuftaktbewegungIn der Biomechanik wird eine Bewegung …
  • AnfangskraftBiomechanisches Prinzip, wonach der Kraftwert zu Beginn einer Bewegung erhöht …
  • SprungBewegungshandlung mit den Phasen Absprung, Flug und Landung gerichtet in die Höhe …
Überarbeitet am 17. März 2017Autor: Klaus Rudolph

Zitiervorschlag

Rudolph, K. (2017). Ausholbewegung. In: Schwimmlexikon. https://schwimmlexikon.de/ausholbewegung/ (abgerufen am 4. November 2026).