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Begriff

Reizstufenregel

Reizstufenregel (stimulus step rule); auch ROUX-Prinzip nach dem deutschen Arzt Wilhelm Roux, der erkannt, dass eine funktionellen Anpassung erst erfogt, wenn Reize müssen eine bestimmte Schwelle überschreiten. Er teilte diese Reize in vier Gruppen ein:

  • unterschwellig (keine Anpassung und keine Leistungsverbesserung)
  • schwach überschwellig (funktionserhaltend)
  • stark überschwellig (Leistungssteigerung durch physiologische und anatomische Veränderungen)
  • zu starke Reize (Schädigung des Systems, dadurch Rückgang des Leistungsniveaus).

Dieses Roux-Prinzip ist eine der wesentlichen Grundlagen der Trainingslehre.

„Zuviel zerreißt den Sack“ Volksmund

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  • ReizSignal oder Information aus der Umwelt (äußerer Reiz) oder aus dem Körper (innerer Reiz) …
  • ReizschwelleNotwendige Stärke eines Reizes, um eine Reaktion (Erregung) auszulösen.
  • TrainingslehreHandlungsorientierter Teil der Trainingswissenschaft …
  • Hochvolumiges Training (HVT)Hochvolumiges-Training/ Volumentraining (HVT) (high volume training) …
  • ReizsummationZeitliche oder räumliche Summierung mehrerer Einzelreize mit größerem …
  • RekrutierungLat. recrescere dt. wieder nachwachsen …
Überarbeitet am 22. November 2022Autor: Klaus Rudolph

Zitiervorschlag

Rudolph, K. (2022). Reizstufenregel. In: Schwimmlexikon. https://schwimmlexikon.de/reizstufenregel/ (abgerufen am 23. Oktober 2026).