Dominanzstreben

28. März 2017 D 0

Dominanzstreben (desire/quest for dominance), Dimension der Persönlichkeitspsychologie, die sich im Streben einer Person nach einer Machtstellung innerhalb einer Gruppe äußert und durch Eigenschaften wie bestimmend und befehlsgebend gekennzeichnet ist. Untersuchungen an Tieren haben gezeigt, dass soziale Ränge (Alphatier) genetisch bedingt sein könnten (Zeibig, D. 2014). →Dominanz

Der Drang nach Überlegenheit äußert sich im Großen (Politik) wie im Kleinen, angefangen vom „Recht haben wollen“ in der Ehe, der „Hackordnung“ auf der Autobahn bis zum Mobbing während der Arbeit.

Der Trainer sollte seine Forderungen nicht allein „Kraft seiner Wassersuppe“ durchsetzen, sondern durch überzeugende Argumente. Er sollte die mit Veränderungen entstehenden Sorgen und Ängste nicht noch hochputschen, sondern ernst nehmen, aber gegenüber hartnäckigem Blockieren auch seine Macht ausüben. Dabei sollter er die „Alphatiere“ (Dominanzstreber) seiner Trainingsgruppe für das Erreichen der Gruppenziele gewinnen. Geltungsstreben

Exkurs: Dominanzstreben ist „wenn Eltern ihren „Projektkindern“ empfehlen, man müsse, um im Leben „durchzukommen“, notfalls auch gegen andere kämpfen, wie es die immer noch vorherrschenden hierarchischen Strukturen in unserer Arbeitsgesellschaft nahelegen… Amerikanische Forscher bezeichnen solcherart Eigenschaft auch als „Social dominance orientation“, eine mithilfe psychologischer Fragebögen messbare Eigenschaft, sich um jeden Preis anderen gegenüber durchzusetzen, bereit zu sein für den Kampf jeder gegen jeden. Menschen, die auf dieser Skala hohe Werte erreichen sind darüber hinaus anfällig für rechtspopulistische Vorstellungen, sie huldigen oft einer darwinistischen Ideologie des „Fressen oder gefressen werden“ und bevorzugen „Überlegenheits-Theorien“ gegenüber anderen Rassen, Gruppen von Menschen usw.“ (Koch, C.: https://www.kinder-und-wuerde.de/selbstwert-selbstwirksamkeit-und-soziales-dominanzstreben/ -Zugriff am 23.01.2019)


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