Dominanz

28. März 2017 D 0

Dominanz (dominance), lat. dominans „Gebieter“; Vorherrschaft, Durchsetzungsvermögen gegenüber Schwächeren. Ein Grundwesenszug der Persönlichkeitsdimensionen (Cattell et al. 1970). In der Genetik gibt es dominante Erbanlagen. Dominanzstreben

In der Sozialpsychologie die Überlegenheit von Einzelnen oder Gruppen über andere (Dominanzverhalten). Gegenteil: Subdominanz (Unterwürfigkeit).

Manche Sportler sind „von Haus aus“ dominant (persönlichkeitsbedingte Rolle). Zumeist bildet sich aber die Dominanz mit bestimmten Rangordnungen in der Gruppe (positionsbedingte Rolle) heraus. Der Trainer sollte darauf bedacht sein, die dominanten Sportler „auf seiner Seite“ zu haben. Mit ihrer Unterstützung kann er leichter seine Forderungen durchzusetzen, muss aber darauf achten, dass sich in der Trainingsgruppe kein Machtungleichgewicht entwickelt. Aber „interpersonale Rollenkonflikte müssen sich bei formellen Mannschaften nicht negativ auswirken, wenn die Autorität des Trainers gewährleistet ist und der gemeinsame Wunsch auf das Hinarbeiten des von allen erstrebten Ziels nach wie vor vorhanden ist“ (Baumann, 2006, S. 354). Das lässt sich allerdings in einer Mannschaftsportart leichter verwirklichen als in der Individualsportart Schwimmen, macht aber zugleich deutlich, wie bedeutsam dann solche mannschaftsformenden Wettkämpfe wie →DMS/DMSJ/Vereinsvergleiche und Länderkämpfe sind.→Divergenztheorem

„Die Dominanz des Geldes macht alles zur Ware: die Kunst, die Tugenden, das Leben, den Menschen“ Prof. Querulix (*1946)  Dt. Aphoristiker und Satiriker.

 

 


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