Gewichtmachen

21. Mai 2017 G 0

Gewichtmachen (weight-make), kurzfristige Verringerung des Körpergewichts bsonders in Sportarten („Ankochen“), die nach (Körper-)Gewichtsklassen klassifiziert sind (Gewichtheben, Ringen, Boxen usw.) und die kurzfristig vor allem durch Flüssigkeitsverlust (Sauna, heiße Bäder, Abführmittel, wassertreibende Medikamente) erreicht wird.

Während das „Abkochen“ für die Ausdauersportarten ersichtliche Nachteile bringt (Dehydrierung, geschädigtes Immunsystem bis Absinken des Testosteronspiegels), nimmt der anaerobe Stoffwechsel keinen Schaden. Die Vorteile liegen besonders im psychischen Bereich. „Die Sportler identifizieren das „Gewichtmachen“ mit professioneller Vorbereitung, es gehört zu ihrem Körperbild und damit zu ihrer Identität, es wird als Zeichen von mentaler Stärke und Selbstdisziplin wahrgenommen, es ist ein bewährtes Ritual, das ein Gefühl von Sicherheit gibt und den Fokus und die Konzentration für den kommenden Wettkampf auf hohem Niveau hält“ Krüger A. (2015) in Trainer Digest, Leistungssport 6/18, 33/34. Bei Kindern und Jugendlichen ist ein Gewicht-machen generell abzulehnen

Mehr zum Thema: Themenheft zur Gewichtsreduktion „Leistungssport“ 2017 Heft 6 und Braumann/Urhausen (2002). Gewichtmachen (Standards der Sportmedizin): https://www.germanjournalsportsmedicine.com/fileadmin/content/archiv2002/heft09/stint09_02.pdf – Zugriff 29.05.2019

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