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Begriff

Dehydration

Dehydration/Dehydratation (dehydration), griech. hydro „Wasser“+ de „fehlend“; Flüssigkeitsverlust des Körpers, der die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen kann (→Temperatur, Abnahme →Blutdruck und  Herzminutenvolumen, Unwohlsein, Schlaflosigkeit bis zur Beeinflussung der Laktatschwelle). Starkes Flüssigkeitsdefizit (→Flüssigkeitshaushalt) kann zum Kollaps, ein Wasserverlust von 15% des Körpergewichts zum Tode führen. Wir sollten uns immer vor Augen halten, dass unser Körper zu 75% aus Wasser besteht. Allein bei einem Lauf von nur 60 min unter feuchtwarmen Klima können bereits 1-1,5 l ausgeschwitzt werden. Der Darm kann aber in der Stunde nur 1l Flüssigkeit resorbieren (Beispiel bei Hottenrott & Neumann, 2010, S, 323).

Man unterscheidet drei Formen der Dehydration:

  • Isotone Dehydration: dem Körper fehlen Wasser und Natrium in gleichem Ausmaß (z.B. bei massivem Blutverlust),
  • Hypotone Dehydration: der Natriummangel ist also größer als der Wassermangel,
  • Hypertone Dehydration: der Körper verliert mehr Wasser als Natrium (z.B. Schwitzen, Durchfall),

Die Gefahr einer Dehydration. besteht für den Schwimmer weniger im Wasser bei den dafür vorgeschriebenen Temperaturen (Toubekis et val. 2006, Maughan et al. 2009) , sondern beim Landtraining (längere Laufstrecken) unter klimatisch ungünstigen Bedingungen, aber da verschwindet der Schwimmer so wie so wieder im Pool. →Flüssigkeitsbedarf

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Überarbeitet am 27. März 2017Autor: Klaus Rudolph

Zitiervorschlag

Rudolph, K. (2017). Dehydration. In: Schwimmlexikon. https://schwimmlexikon.de/dehydration/ (abgerufen am 3. November 2026).