Mannschaftsbildung

29. April 2020 M 0

Mannschaftsbildung (Teambuilding), Zusammenstellung von Sportmannschaften in verschiedener Weise je nach Sportart, Ausbildungsstufe und Leistungsklasse, wobei auch soziale und mit zunehmendem Leistungsniveau strategisch-taktische Aspekte zu beachten sind (Bundesliga).

Der Sportlehrer steht vor der Aufgabe, lässt er die besten oder leistungsschwächere Spieler wählen, verbindet er damit bestimmte erzieherische Aufgaben und teilt selbst ein. Eine weitere Möglichkeit ist, dass ernannte Mannschaftskapitäne abwechselnd die Spieler der gegnerischen Mannschaft auswählen (inwiefern sich der in dem Fall zuerst gewählte schlechteste Spieler „geadelt“ fühlt, sei dahingestellt). Weitere Beispiele unter: http://www.die-schnelle-sportstunde.de/mannschaft.htm. Zugriff 29.04.2020.

Im Leistungssport unterscheidet sich hinsichtlich der Mannschaftsbildung das Aufgabenfeld des Schwimmtrainers (Individualsportart) von der des Fußballtrainers (Mannschaftssportart), der die Individualität jedes Spielers im Sinne der Mannschaftsleistung fördern muss. Aber auch für den Schwimmtrainer bestimmen bei der Aufstellung von Mannschaften (Staffeln, Teilnehmerbeschränkungen, optimaler Wettkampfeinsatz bei DMS usw.) taktische Entscheidungen die Mannschaftsbildung. Der Schlachtruf „Gemeinsam sind wir stark“ allein reicht nicht aus.

Die Bildung einer Sportmannschaft ist durch vier Phasen gekennzeichnet:
 „Es geht nicht darum, einem Individualisten beizubringen, wie er mit der Mannschaft klarkommt, sondern der Mannschaft, wie sie mit einem Individualisten umgeht. Sonst kommt vor lauter kollektivem Denken das Talent unter die Räder“  Jorge Valdano, Sportdirektor Real Madrid
Mehr zum Thema: Linz,L. (2014). Erfolgreiches Teamcoaching (4. Aufl.), Meyer&Meyer, Aachen


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