Pause, passive

27. Juni 2017 P 0

Pause, passive (passive rest), Pause ohne körperliche Bewegung, z.B. das Verharren an der Bassinwand bei Schwimmserien. Bislang wurde der Vorteil der aktiven Pause besonders mit dem schnelleremn Laktatabbau begründet. Das war aber eine zu einseitige Betrachtungsweise. Neuere Untersuchungen aus Großbritannien zeigen, dass bei kurzen Pausen die passive Erholung zu besseren Leistungen in den nachfolgenden Belastungen führt;  (Hutchinson, 2013: http://www.runnersworld.de/training/aktive-oder-passive-erholung-im-intervalltraining.299510.htm). Besonders bei Sprintserien (z.B. 8x25m) erwies sich die passive Pause als vorteilhaft (Toubekis et al. 2005). Um langfristig eine höhere Leistungssteigerung zu provozieren, scheint eine passive Pausengestaltung einen größeren Vorteil als eine aktive Pausengestaltung zu bringen (Zinner, 2015). Eine Forschergruppe aus Hannover untersuchte ebenfalls die Wirkung der Pausengestaltung zur Sprintleistung und fand, dass der bei passiver Erholung erhöhte Laktatspiegel kein wichtiger Faktor für die tatsächliche Erholung ist, und dass die geringere durchschnittliche Schnellkraft von der stärkeren Entleerung der Glykogenspeicher während der aktiven Erholung herrührt (https://www.trainingsworld.com/training/krafttraining/passive-und-aktive-erholung-1279093) .


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