Wirbelsäulenverkrümmung (rachioscoliosis), pathologische Krümmung der Wirbelsäule in Form eines Rundrückens, Hohlrückens oder einer Skoliose als Abweichungen von den normalen Krümmungen Lordose und Kyphose. In der leichteren Form durch falsche Körperform oder Mangel an Bewegung, schwerwiegender durch genetische Veranlagung, Knochenerkrankungen, Osteoporose und altersbedingte Bandscheibenabnutzung. Funktionellen Wirbelsäulenverkrümmungen kann man durch gezieltes Training der Rumpfmuskulatur und ausreichende Bewegung vorbeugen, wobei Schwimmen immer wieder empfohlen wird, bei einer Skoliose sind allerdings Grenzen gesetzt (Quelle s.u.).
Begriff
Wirbelsäulenverkrümmung
Verwandte Begriffe
- pathologischKrankhaft, Pathologie
- Wirbelsäule(spina column), Grundpfeiler des Stützapparates …
- Rundrücken(Hyper)Kyphose
- SkolioseGriech. skolios „krumm“) seitliche Verbiegung der Wirbelsäule …
- LordoseGriech. lordós „vorwärts gekrümmt“; physiologische („normale“) Krümmung der Hals- und …
- KyphoseGriech. kyphos "Buckel"; pathologische Form für verstärkte (dorsale) Krümmung der …
- BewegungAls Daseinsweise der Materie in verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen im allgemeinen …
- VeranlagungAnlage, Erbanlage
- HaltungsfehlerA. anatomisch - Fehlhaltung, eine noch korrigierbare Abweichung von der …
Schlagwörter
Zitiervorschlag
Rudolph, K. (2017). Wirbelsäulenverkrümmung. In: Schwimmlexikon. https://schwimmlexikon.de/wirbelsaeulenverkruemmung/ (abgerufen am 5. Oktober 2026).