Effektor (effector), (lateinisch efficere ‚bewirken‘), „Erfolgsorgan“ = Teil eines Organs, Gewebes, oder einer neuronalen Struktur (die Nervenzelle mit ihren Fortsetzungen betreffend), der den Endpunkt eines zielgerichteten physiologischen Ablaufs darstellt, auch direkt ein Stoff (z.B. Kalzium), der die Wirkung von Enzymen beeinflusst. Effektor in dem Sinne ist z.B. die Nervenfaser, die Reize vom Zentralnervensystem zum Muskel (Erfolgsorgan) weiterleitet (→Reizleitungssystem). →efferent, →Efferenz
Begriff
Effektor
Verwandte Begriffe
- OrganGriech. organon „Werkzeug“; allgemein ein Mittel zur Aufnahme oder Weitergabe von …
- NeuronGriech.aneũron, deutsch "Flechse, ‚Sehne"; morphologische …
- Kalzium(calcium), Mineralstoff von großer Bedeutung für den Körperbau (99% in Knochen und Zähnen) und …
- EnzymeGriech. en „in“ + zymē „Gärungsmittel, Sauerteig“ …
- ReizSignal oder Information aus der Umwelt (äußerer Reiz) oder aus dem Körper (innerer Reiz) …
- Zentralnervensystem(central nervous system), Zentralorgan des Nervensystems mit Gehirn …
- MuskelLat. musculus „Mäuschen“; in der Summe aller Muskeln (Muskulatur) das größte Organ des …
- ReizleitungssystemErregungsleitungssystem des Herzens …
- EigenreflexReflex, der im gleichen Organ ausgelöst (Rezeptor) und beantwortet …
- MotorcortexLat. motor „Beweger“; cortex „Rinde“, Gesamtheit der Areale der Großhirnrinde …
- ReaktionszeitZeit zwischen Reizsetzung und Reaktion …
- Reflex, unbedingterAngeborene stabile und beständige Reaktion …
Zitiervorschlag
Rudolph, K. (2017). Effektor. In: Schwimmlexikon. https://schwimmlexikon.de/effektor/ (abgerufen am 23. Oktober 2026).