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Begriff

Indiskretion

Indiskretion (indiscretion), lat. indiscretio, „Rücksichtslosigkeit“; Verletzen der Verschwiegenheit und die Weitergabe von Informationen an Personen, für die diese nicht bestimmt sind (Wikipedia).

Durch das enge Vertrauensverhältnis (→Vertrauen) in der Trainer-Sportler-Beziehung im Hochleistungssport führt Indiskretion zu einem starken Vertrauensbruch. Besonders gegenüber den Medien ist Zurückhaltung geboten. Ferner sollte der Trainer seinen Arbeitsvertrag kennen, da gegebenenfalls Betriebsgeheimnisse (Trainingsplanung, Daten aus Leistungsdiagnostik und Forschung, Sportlerverträge usw.) zu beachten sind. Trainer stehen in der Öffentlichkeit Diskretion sollte deshalb zu ihren Tugenden zählen.

„Twitter und Facebook sind unnötige Indiskretionen“ Karl Lagerfeld (1933-2019) Modeschöpfer

Verwandte Begriffe

  • VertrauenIn unterschiedlichen Handlungskontexten gebrauchter Begriff.
  • HochleistungssportSynonym mit Spitzensport …
  • MedienLat. medium „Mitte, Mittelpunkt“; Mittel zur Kommunikation …
  • ArbeitsvertragVertrag, der Rechte und Pflichten von Arbeitgeber und Arbeitnehmer regelt.
  • TrainingsplanungGedankliche Vorwegnahme und schriftliche Fixierung (Trainingsplan) …
  • Leistungsdiagnostik„Erfassung und Beurteilung der sportlichen Leistungen und der …
  • AthletenvereinbarungRechtsgeschäftliche Rechtsstellung von Kadersportlern des DOSB …
  • TugendSittliche Beschaffenheit menschlichen Wollens und Handelns …
  • IntimitätLat. intimus; wörtlich „dem Rand am fernsten, am weitesten innen“ …
Überarbeitet am 30. Mai 2017Autor: Klaus Rudolph

Zitiervorschlag

Rudolph, K. (2017). Indiskretion. In: Schwimmlexikon. https://schwimmlexikon.de/indiskretion/ (abgerufen am 5. Oktober 2026).