Bewegungsempfinden

22. März 2017 B 0

Bewegungsempfinden (motor sensation), „komplexe Disposition zur differenzierten, zweckmäßigen Aufnahme und Verarbeitung sensomotorischer Informationen bei der Realisierung eigener Bewegungshandlungen(Hirtz, in Schnabel & Thieß, 1993, S.153), auch kognitiver Aspekt des Bewegungsgefühls. Aus physiologischer Sicht Teil der Propriozeption, der das ZNS über den Bewegungszustand des muskuloskelettalen System informiert. Es wird durch Rezeptoren in Muskeln und Gelenken vermittelt (DocCheck-Flexikon).

Ohne Bewegungsgefühl gibt es weder Timing noch Rhythmus! Und schon gar keinen Erfolg!“ (Hotz, 2012, S.35).

Ein gutes Bewegungsempfinden ist erforderlich für die Koordination der Teilbewegungen im Schwimmen, die Feinabstimmung der an der Schwimmbewegung beteiligten Muskeln und ist ein Merkmal des Talents im Schwimmen. Bewegungsempfinden äußert sich spezifisch im Wassergefühl.

 

„Du musst ein Teil des Wassers sein.  Du musst es mit Deiner Haut fühlen. Du musst einfach spüren, wie das Wasser Dir einen Durchgang öffnet.“ Alexander Popov (1971*) Olympiasieger 50/100 m Freistil


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