Broken home

22. März 2017 B 0

Broken home („zerrüttete(s) Familie/Elternhaus“) in der Sozialpsychologie Bezeichnung für instabile Familienverhältnisse, die sich negativ auf die Kinder auswirken können.

Obwohl die Ergebnisse sozialwissenschaftlicher Studien über den Einfluss von broken homes vor allem auf die Kriminalitätsbelastung von Jugendlichen im Vergleich zu vollständigen Familien uneinheitlich sind, zeigt der Trend, dass Kinder aus instabilen Familien häufiger zu Kriminalität und Drogenmissbrauch (→Drogen) neigen als Kinder von intakten Familien. Hier erwächst für den Sport die Möglichkeit, solche Kinder „aufzufangen“. Aber das ist trotz Bemühungen des DOSB noch nicht allgemeine Praxis. So zeigen zahlreiche Studien, dass Kinder aus Familien mit niedrigem Status (der aber nicht identisch sein muss mit Familienzerrütung) seltener bzw. weniger wahrscheinlich im Sportverein aktiv sind (u.a. KiGGs-Studie).


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