Demokratie

27. März 2017 D 0

Demokratie (democracy), aus Lat. „Volksherrschaft“, im Grundgesetz der BRD verankerte Staatsform, im weiteren Sinne an die Idee der Volkssouveränität gebunden und das erfolgreichste Verfahren zur friedlichen Konfliktlösung, das den mündigen Bürger voraussetzt.

Für Coubertin fußte der Olympismus auf den Grundlagen Demokratie und Internationalismus. In Deutschland spielt der Sport eine wichtige Rolle im Rahmen des von der Bundesregierung initiierten „Bündnisses für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT)“.  Er ist besonders gut geeignet, das Prinzip des Fairplay auf andere Bereiche des Lebens zu übertragen und damit insgesamt ein tolerantes Miteinander in unserer Gesellschaft zu fördern, er besitzt auch eine enorme Integrationskraft. Dazu sind Sportvereine und Verbände möglichst praxisnah in ihren Bemühungen gegen Rassismus und Diskriminierung zu stärken. Sportvereine besitzen als Solidar- und Wertegemeinschaft eine wichtige soziale Integrationsfunktion. Sie können dazu beitragen, „Mitglieder in die Gesellschaft zu integrieren in dem sie die für eine Gesellschaft zentralen Werte, Normen und Ideologien vermitteln. Hier kann dann das kleine Einmaleins der Demokratie gelernt, auf eigentliche politische Tätigkeiten vorbereitet, ein vorpolitisches Forum der Meinungsbildung geschaffen, der Einzelne von der Notwendigkeit eines ehrenamtlichen und damit staatsbürgerlichen Engagements überzeugt, demokratische Verhaltensmuster erfahren und praktiziert werden“ (Pilz, 2008). →Mündigkeit, →Führungsstil, demokratischer, →Olympismus

„Die Demokratie ist die schlechteste Staatsform, ausgenommen alle anderen“ Winston Churchill (1874-1965) brit. Staatsmann

 


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