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Begriff

Schweben

Schweben (floating), nach Duden: im Gleichgewicht halten, ohne zu Boden zu sinken oder unentschlossen, noch nicht beendet sein („schwebendes Verfahren“).

Im Wasser das Verharren des Schwimmers auf gleicher Höhe als wichtiger Lernschritt beim Erlernen des Schwimmens (Anfängerausbildung). Das Schweben vermittelt das Gefühl, dass man vom Wasser getragen wird. Deshalb sollte auf Auftriebsmittel verzichtet werden. Schweben spielt eine große Rolle bei der Reduzierung des Wasserwiderstandes und wird in verschiedenen Ländern als Grundfertigkeit im Schwimmen gesehen. Es setzt hohe Ansprüche an das neuromuskuläre System in Bezug auf das Begreifen des Gleichgewichts zwischen Schwerkraft und Auftrieb. Deshalb sollte das Schweben in allen Ausbildungsetappen vervollkommnet werden, sowohl statisch als auch dynamisch, um während des Schwimmens immer in einer horizontalen Gleitlage mit wenig Widerstand zu bleiben (Hines, 2008).

Beispiel: Laut Programm der SwimStars-Anforderungen werden für „SwimStar Blau“ u.a. die Hock- und die Streckschwebe in Bauchlage im Wechsel mit dreimaliger Wiederholung gefordert (Reischle et al. 2016, S.20)

 

Video: https://www.youtube.com/watch?v=2aJ5PFKjOvo

Quellen

  • Hines, E (2008). What Floats Yer Boat? https://www.swimnews.ch/Schweben/ Zur Quelle
  • Reischle, Buchner, Rudolph & Roder (2016). SwimStars – Schwimmen lernen und Techniktraining optimieren. Hofmann-Schorndorf Reischle & Buchner (2008). SwimStars. Schwimmen lernen und Techniktraining optimieren Das dsv-Schwimmhandbuch. Schondorf: Hofmann Zur Quelle

Verwandte Begriffe

Überarbeitet am 25. Juli 2017Autor: Klaus Rudolph

Zitiervorschlag

Rudolph, K. (2017). Schweben. In: Schwimmlexikon. https://schwimmlexikon.de/schweben/ (abgerufen am 2. November 2026).