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Begriff

Tachykardie

Tachykardie (tachycardia), griech.  tachys – schnell; „Herzjagen“, Überschreiten der für eine bestimmtes Alter und Geschlecht üblichen Herzfrequenz, harmlos als Reaktion des Körpers auf Angst, Aufregung oder Vorfreude, ernst zu nehmen als Folge einer Herzerkrankung, wenn z.B. Puls ständig über 100 bleibt. Das rasende Herz ist nicht mehr in der Lage, sauerstoffreiches Blut effizient durch den Körper zu pumpen.

Im Sport bezeichnet man als Tachykardie belastungsbedingte Herzfrequenzen über 100 Schläge pro Minute, die aber auch durch plötzliche Bewegungen (Stoß) oder psychische Belastung auftreten (paroxysmale T.) können. Wiederholen sich diese Anfälle, dann ist medikamentöse Behandlung erforderlich. →Bradykardie

 

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Verwandte Begriffe

  • HerzfrequenzHerz(schlag)frequenz (heart rate), Anzahl der Herzschläge pro Minute …
  • AngstEin durch eine direkte oder eingebildete Bedrohung ausgelöster …
  • PulsLat. pellere „schlagen, klopfen“; pulsum; Druckwelle …
  • BlutFlüssigkeit, die aus Plasma (54%) und Blutkörperchen …
  • SportAus engl. Kurzform für disport „Zerstreuung“, „Vergnügen“ …
  • BewegungAls Daseinsweise der Materie in verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen im allgemeinen …
  • GrenzbelastungIm Steuersystem die Gesamtheit der auf ein Einkommen …
  • BradykardieGriech. bradykardía „Langsamherzigkeit“ …
  • Erregungsleitungssystem des Herzens…
  • ExtrasystoleVorzeitige Kontraktion des Herzens oder seiner Teile durch anormale …
  • Vigilanz/Vigilität (vigilance), lat. vigilantia „Wachheit“, „Schlauheit“ …
Überarbeitet am 5. August 2017Autor: Klaus Rudolph

Zitiervorschlag

Rudolph, K. (2017). Tachykardie. In: Schwimmlexikon. https://schwimmlexikon.de/tachykardie/ (abgerufen am 6. Oktober 2026).