Wassertemperatur

15. August 2017 W 0

Wassertemperatur (water temperature), Wärmegrad des Wassers, der dessen Aggregatzustand bestimmt (von Eis bis Dampf) und  darüber hinaus Urlaubslaune und Größe bestimmter Körperglieder beeinflusst.

Das betrifft auch die Schwimmleistung. Die für den Abdruck günstigste Dichte des Wassers würde bei 4°C liegen, was aber aus physiologischer Sicht nicht zu vertreten ist, bei zu warmen Wasser (> 30° C) hat der Schwimmer das Gefühl „leer zu ziehen“. Es gibt eine deutliche Beziehung zwischen Wassertemperatur und Schwimmgeschwindigkeit, die mit verbesserter Stoffwechseleffizienz bei erhöhten Temperaturen begründet wird, wobei Sprinter mit wärmeren Wasser (bis 32°C) besser zurechtkommen als Langstreckler (Mougios & Deligiannis, 1993). Die ideale Badetemperatur für Vorschulkinder liegt bei 27-30° C (Anfängerausbildung), die von der FINA festgelegte Wettkampftemperatur bei 26±1°C. Im Training sollte eine Temperatur um 26° C angestrebt werden, da Wassertemperaturen von 20 bis 23°C beim Schwimmen über eine Stunde die Körperkerntemperatur um 1°C senken (Neumann, 1993). Selbst die für unsere Bäder typische Wassertemperatur führt beim Sprung in das Wasser zu einem Kältereiz, der eine Erhöhung des Blutdruckes und demzufolge ein Absinken der Herzfrequenz bewirkt. →Gruppengröße


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