Mechanorezeptoren (mechanoreceptors), griech. mēchanē „Werkzeug, Maschine, (Hilfs-)Mittel“, lat. receptor „Aufnehmer“; sensible Sinneszellen (Sensoren), die auf mechanische Reize reagieren und diese weiterleiten, z.B. Rezeptoren im Muskel, im Ohrlabyrinth oder in der Haut. Sie informieren über die Stellung der Gelenke sowie über Richtung, Ausmaß und Geschwindigkeit von Bewegungen. Folglich spielen sie eine große Rolle für die Wahrnehmung der Wasserlage und das Wassergefühl. →Sensomotorik, →Prinzip der Einheit von Wahrnehmung und Bewegung, →koordinative Fähigkeiten
Begriff
Mechanorezeptoren
Verwandte Begriffe
- BewegungAls Daseinsweise der Materie in verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen im allgemeinen …
- WasserlageLage des Schwimmers im Verhältnis zur Horizontale der Wasseroberfläche.
- WassergefühlAuch Wasserbewegungsgefühl (Staub et al.
- SensomotorikLat. sensus „Empfindung, Gefühl“ und motus „Bewegung“ …
- Prinzip der Einheit von Wahrnehmung und Bewegung…
- Fähigkeit, koordinative„Eine Klasse motorischer Fähigkeiten …
- GleitfähigkeitEigenschaft eines Körpers zu gleiten und damit wesentliche Fähigkeit des …
- MechanikGriech. mechané „Maschine, ‚Kunstgriff‘, Wirkungsweise“ …
Schlagwörter
Zitiervorschlag
Rudolph, K. (2017). Mechanorezeptoren. In: Schwimmlexikon. https://schwimmlexikon.de/mechanorezeptoren/ (abgerufen am 31. Oktober 2026).