Taping (engl. von tape=Band), funktionelle Verbandstechnik zur Prophylaxe, Therapie oder Rehabilitation von Verletzungen am Bewegungsapparat. „Der Tapeverband soll selektiv die geschädigte oder gefährdete Struktur (z.B. Band, Muskel, Sehne) einer Bewegungseinheit (z.B. Gelenk) durch Verhinderung oder Bahnung von Bewegungen, die zu einer Überlastung führen, entlasten, ohne weitere Funktionen einzuschränken. Die Beweglichkeit der Bewegungseinheit bleibt im schmerzfreien Bereich so weit als möglich erhalten. Das im Allgemeinen verwendete Tapematerial besteht aus unelastischen 20 bis 50 mm breiten, oder längs- beziehungsweise querelastischen 40 bis 200 mm breiten, klebenden Binden (Tapes).“ (www.richtigfit.de/index.php?id=424). Der Sportmediziner Kaplan kann allerdings diesen Wirkmechanismus nicht nachvollziehen und sieht den Erfolg vor allem im sehr guten Marketing begründet (SPIEGEL v. 30.04.22, 91). →Medi-Taping
Begriff
Taping
Verwandte Begriffe
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- Medi-Taping„Heilpflaster“.
- Tape.
Schlagwörter
Zitiervorschlag
Rudolph, K. (2022). Taping. In: Schwimmlexikon. https://schwimmlexikon.de/taping/ (abgerufen am 25. Oktober 2026).