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Begriff

Atemmuskulatur

Atemmuskulatur (respiratory musculature), Muskeln, die durch Erweiterung des Thoraxraumes die äußere →Atmung ermöglichen. Dazu zählen das Zwerchfell (Diaphragma) und die Zwischenrippenmuskeln (Intercostalmuskulatur) unterstützt von einer Reihe von Muskeln der Hals-, Brust- und Bauchmuskulatur (Atemhilfsmuskeln). →Zwerchfellatmung

Da der Schwimmer gegen den hohen →Wasserdruck einzuatmen hat, ist eine kräftige Atemmuskulatur (→Atemtraining) besonders wichtig, Untersuchungen zeigten, dass diese Muskulatur bei intensiven Belastungen 20% des Sauerstoffverbrauchs beansprucht. Zudem wirkt sich die Kopplung von Atmung und Bewegung ökonomisch auf die Höhe des Ventilationsvolumens aus. Dabei erfolgt die Ausatmung immer in die Antriebsphase und die Einatmung während der Rückführbewegung (Witt, in Rudolph, 2014, S.172).

 

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  • AtmungAufnahme der Luft in die Alveolen der Lunge zum Gasaustausch.
  • ZwerchfellatmungTeil der Einatmung …
  • WasserdruckDruck, den das Wasser auf alle Körper ausübt …
  • AtemtrainingOder Inspiratorisches Muskeltraining …
  • SauerstoffverbrauchMenge an Sauerstoff, die pro Minute für den Stoffwechsel benötigt …
  • AusatmungAbgabe der Luft aus der Lunge über Mund/Nase …
  • HypoventilationAuch Atemdepression, verringerte Atmung durch Abfall der Atemfrequenz …
  • LungeVom Brustkorb (Thorax) umschlossenes und aus zwei Flügeln bestehendes Atemorgan …
  • Lungenvolumen/-volumina (respirational volume), Luftmenge, die bei Ein- und Ausatmung gemessen wird …
  • NasenpflasterHeftpflaster, das über den Nasenrücken geklebt wird.
  • SeitenstechenSeitenstiche/Seitenstechen (side stitch), stechender Schmerz im rechten Oberbauch …
Überarbeitet am 16. März 2017Autor: Klaus Rudolph

Zitiervorschlag

Rudolph, K. (2017). Atemmuskulatur. In: Schwimmlexikon. https://schwimmlexikon.de/atemmuskulatur/ (abgerufen am 12. Oktober 2026).