Rückenschule

07. Juli 2017 R 0

Rückenschule (back school), Begriff aus der Medizin zur Prävention von Rückenschmerzen. Kurse und Lehrmittel (Bücher, Videos), die informieren und anleiten, wie sich durch belastungsreduziertes und wirbelsäulengerechtes Bewegungsverhalten Rückenschmerzen verringern oder vermeiden lassen. Die Klientel nimmt durch die Bewegungsarmut stetig zu, fast 80 Prozent der Bundesbürger haben irgendwann in ihrem Leben einmal Rückenprobleme. Damit ist die Rückenschule die einzige „Schule“, die viele Menschen ein Leben lang begleitet. →Haltungsgymnastik, →Funktionsgymnastik

Exkurs: „Spritzen, Pillen, Massagen. Dazu Krankengymnastik, Rückenschule, Akupunktur und Chiropraktik. Nicht zu vergessen oft überflüssige Röntgenbilder und Operationen – an keinem Körperteil wird so viel rumgedoktert wie an unserem Rücken. Trotz all dieses Aufwands leiden rund 80 Prozent der Deutschen mindestens einmal in ihrem Leben unter Schmerzen im Kreuz. Und immer häufiger werden die Beschwerden chronisch – das heißt, sie halten länger als zwölf Wochen an. In Deutschland hat sich eine Über- bzw. Fehlversorgung von Rückengeplagten etabliert. Abwarten, viel bewegen und vor einer Operation unbedingt eine ärztliche Zweitmeinung einholen kann oft ein guter Rat sein. Ernste Verletzungen an den Wirbelkörpern oder Bandscheiben sind in der Tat eher selten. In 90 Prozent der Fälle handelt es sich um unspezifische Probleme. Soll heißen: Die Ursache bleibt trotz eines Untersuchungsmarathons unklar. Häufig werden dann verspannte Muskeln für die Pein verantwortlich gemacht – hervorgerufen beispielsweise durch stundenlanges Sitzen im Job, zu wenig Bewegung, übermäßigen Stress oder Übergewicht.“ (M. Heintze: Nie wieder Rücken, Zugriff am 16.02.18 unter: https://www.ratgeber-nerven.de/rueckenschmerzen/hilfe/rueckenschule/

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Übungen (Video): https://www.youtube.com/watch?v=obIUFdvLIaw


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