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Begriff

Zeitprogramm

Zeitprogramm (time program), Software zur Steuerung von technischen Anlagen.

Der Begriff wurde auf die physiologischen Grundlagen des Schnelligkeitstrainings übertragen. Man versteht darunter eine „zeitlich abgestimmte neuromuskuläre (elektrische) Impulsfolge des Muskeleinsatzes der für die entsprechende Bewegung notwendigen Muskeln. Dauer und Anstiegsverhalten der bioelektrischen Aktivität… Qualitätsunterschiede in der Schnelligkeit einer Bewegung spiegeln sich im Zeitprogramm wider“ (Bauersfeld & Voss, 1992, S.18). Vereinfach ist es die Dauer für den Übergang von der exzentrischen zur konzentrischen Kontraktion, die die Schnelligkeit im Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus charakterisieren, auch als Bodenstützzeit erfassbar (Witt in Schnabel et al. 2008, S. 172).

 

Quellen

  • Bauersfeld & Voß (1992). Neue Wege im Schnelligkeitstraining. Münster: Philippka Zur Quelle

Verwandte Begriffe

  • PhysiologieGriech. physiologica „Naturkunde“; als Teilgebiet der Biologie die Wissenschaft …
  • SchnelligkeitstrainingPlanmäßiger Prozess der Ausbildung der Schnelligkeit …
  • BewegungAls Daseinsweise der Materie in verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen im allgemeinen …
  • MuskelLat. musculus „Mäuschen“; in der Summe aller Muskeln (Muskulatur) das größte Organ des …
  • SchnelligkeitKoordinativ - konditionell determinierte Fähigkeit …
  • exzentrischAus Griech.: außerhalb des Mittelpunktes liegend, vom Üblichen abweichend …
  • konzentrischLat. con „mit“ und centrum „Mittelpunkt“= mit einem Mittelpunkt …
  • MuskelkontraktionLat. contractio „Zusammenziehung“; Spannungserhöhung im Muskel …
  • ElektromyostimulationElektrosmyostimulation (EMS) (electro-myo-stimulation), griech. myos „Muskel“ …
Überarbeitet am 17. August 2017Autor: Klaus Rudolph

Zitiervorschlag

Rudolph, K. (2017). Zeitprogramm. In: Schwimmlexikon. https://schwimmlexikon.de/zeitprogramm/ (abgerufen am 4. November 2026).