Intervention

31. Mai 2017 I 0

Intervention (intervention), lat. intervenire „dazwischentreten, sich einschalten“; in vielen Bereichen gebrauchter Begriff,

  • in der Medizin eine Aktion, Ausbruch oder Fortschreiten einer Erkrankung verhüten;
  • im Völkerrecht die Einmischung eines Staates in die Angelegenheiten eines anderen Staates,
  • iIn der Pädagogik versteht man darunter das Eingreifen durch eine Fachkraft in eine Handlung, um ein unerwünschtes Ergebnis zu verhindern oder ihm vorzubeugen.
  • in der Sportpsychologie sowohl Dienstleistungen von Experten für die sportpsychologische Betreuung (u.a. Coachinggespräche, Teamentwicklungsmaßnahmen, Wettkampfbegleitung), als auch der Einsatz von Methoden aus der angewandten Sportpsychologie (u.a. Vorstellungstraining, Verfahren der Psychoregulation). (http://www.asp-sportpsychologie.org/content.php?cont=221, Zugriff am 15.07.2016), Der Sport wird an sich als psycho-soziale Intervention verstanden (Quelle: ICSSPE/DOSB).

Der Trainer muss intervenieren, wenn das Training empfindlich gestört wird, die seelische oder körperliche Sicherheit der Sportler gefährdet ist, wenn Fremdeinflüsse bedrohlich werden, Gruppenmitglieder verhöhnt oder verspottet oder die Fairplay-Regeln grob verletzt werden (Klingen, 2003).


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