Intervallmethode, intensive

31. Mai 2017 I 0

Intervallmethode, intensive (interval method, intensive), Intervallmethode zum Training im aerob-anaeroben Übergangsbereich bis zur anaeroben Ausdauer (→SA-Training) mit geringeren Belastungsumfängen (kleineren Serien und Teilstrecken) , aber höherer Belastungsintensität (→Schwimmgeschwindigkeit, →Widerstände/   Last  an der Schwimmbank), zu deren Sicherung die Pausenlänge bis zu 1 min erweitert wird. Ziel der intensiven Intervallmethode ist: Entwicklung und Erweiterung der anaerob – laktaziden Kapazität, Laktattoleranztraining, Verbesserung der kurzfristigen Erholungsfähigkeit, Bewegungstechnik nahe der Wettkampfgeschwindigkeit bis zur Schnelligkeits– und Kraftausdauer(Zintl, 1997). Die intensive Intervallmethode ist dem GAII -Training (BZ4/5) oder SA/S-Training (BZ 7/8) zuzuordnen. Beim Schnelligkeits– und Schnellkrafttraining sind im Interesse der Bewegungsqualität und der Belastungsintensität die Pausen beträchtlich zu erweitern (3 min und mehr). Die intensive Intervallmethode folgt in der methodischen Reihung der extensiven Intervallmethode und ist für die Ausprägung der Wettkampfleistung (→wettkampfspezifische Ausdauer) unentbehrlich. →Kurzzeitintervallmethode, →race-pace-Training

Die teilweise emotional geführte Diskussion „extensives versus intensives Intervalltraining“ ist im Sinne eines systematischen Leistungsaufbaus nicht hilfreich: Jedes zu seiner Zeit! (→Zyklisierung). Das aus dem Krafttraining übernommene hochintensive Intervalltraining (HIT) ist im Ausdauertraining modifiziert worden und bewegt sich in einer Spannbreite vom intensiven Ausdauertraining (GAII) bis zum Schnelligkeitsausdauertraining (SA).

Tab.: Belastungskriterien für extensives und intensives Intervalltraining

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