Macht

18. Juni 2017 M 0

Macht („sociology“- power), Vermögen, den eigenen Willen gegenüber anderen durchzusetzen. Soziale Macht ist der Einfluss einer Person auf Einstellungen, Emotionen und Verhalten anderer Personen durch wirtschaftliche oder körperliche bzw. geistig-intellektuelle Überlegenheit oder legalisierte Macht durch Funktion/Amt (Ordnungsmacht). Macht kann um ihrer selbst willen ausgeübt werden, aber auch um andere Personen zu unterwerfen.

Die aufgrund von Position, Erfahrung und Sachkenntnis (→Kompetenz) des Trainers mögliche Machtposition gegenüber dem Sportler verpflichtet zu Zurückhaltung, Vermeiden von Zwang und Ausschluss von Machtmissbrauch. Die Verbindung von Person und Position, von Autorität und Macht ist für den Trainer kompliziert. Ein dauerhafter Anspruch auf Respekt und Anerkennung kann mit zunehmendem Alter und Erfolg (Erfahrung) der Sportler zu Autoritätsverlust beim Trainer führen, wenn er sich nicht systematisch qualifiziert und eine Haltung einnimmt, die sich durch persönliche Zuwendung, transparent gemachte Gerechtigkeit und moralische Glaubwürdigkeit auszeichnet (Hintz, Pöppel, Rekus 2001). Die Zeiten des „Ich bin der Trainer und ihr seid die Tränen“ ist Geschichte. →Machtmotiv, →Sozialkompetenz

 

„Gib jemanden Macht und du erkennst seinen Charakter“ (Spruch aus China)


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