Salutogenese

18. Juli 2017 S 0

Salutogenese (salutogenesis), lat. salus „Wohlbefinden“ und genesis „Entwicklung“; „Entstehung von Gesundheit“, aus den USA (Antonovsky,1997) übernommenes Gesundheitsmodell als Gegenbegriff zur Pathogenese. In der Salutogenese wird nicht der Leidensweg einer Krankheit betont, sondern der Gesundheitsaspekt eines Symptoms (WIKIPEDIA). Damit ist Gesundheit mehr als nur ein medizinisches Problem und stark abhängig von psychosozialen Faktoren. Für Antonovsky müssen Stressoren nicht unmittelbar Stress bewirken. Sie können auch Spannung erzeugen, die als angenehm oder unangenehm empfunden werden kann. Salutogenese steht eng in Verbindung mit Prävention und Widerstandsfähigkeit (→Resilienz).

Mit der Salutogenese verknüpft ist das Kohärenzgefühl, worunter ein Zugehörigkeitsgefühl und eine tiefe innere Zufriedenheit mit sich selbst und anderen verstanden wird. Sport kann dieses Kohärenzgefühl positiv beeinflussen und Wohlbefinden und Spannungszustände beeinflussen. Als Schutzfaktor wird es aber nur wirksam, wenn die zweckorientierte sportliche Betätigung überwunden und Sport in ein einheitliches Lebenskonzept eingebunden wird (http://www.sportunterricht.de/lksport/salutotur.html).

 

Mehr zum Thema: http://flexikon.doccheck.com/de/Salutogenese


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