Sozialverhalten

20. Juli 2017 S 0

Sozialverhalten (social behaviorism), mehr auf das Tierreich bezogener Sammelbegriff für Verhaltensmuster (Verhaltensbiologie) in der Gruppe. Sozialverhalten ist einfach gesagt die Art und Weise, wie wir miteinander umgehen. In Psychologie und Soziologie sind für Menschen die Begriffe soziales Verhalten oder Sozialkompetenz gebräuchlicher.

Gestörtes Sozialverhaltens ist bei Jungen öfter anzutreffen als bei Mädchen. Beginnen die Auffälligkeiten vor dem 10. Lebensjahr mit vermehrten körperlichen Aggressionen und gelingt es dem Kind kaum eine gute Beziehung zu Gleichaltrigen aufzubauen, so verläuft die Störung häufig chronisch. Bei einem Beginn nach dem 10. Lebensjahr sind die Verhaltensauffälligkeiten in der Regel geringer ausgeprägt und die Aussicht auf eine Besserung der Verhaltensweisen ist deutlich höher (http://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/kinder-jugend-psychiatrie/erkrankungen/stoerungen-des-sozialverhaltens/was-sind-stoerungen-des-sozialverhaltens/) .

Einen großen Einfluss auf das Sozialverhalten von Kindern und Jugendlichen hat die Peer-Gruppe, bei Sportlern in der Regel die Trainingsgruppe.

Exkurs: Eltern, die selbst gewalttätiges Verhalten zeigen, übertragen dies auf ihr Kind. Der Zusammenhang zwischen erfahrener und selbst ausgeübter Gewalt ist groß. 25 bis 40% der misshandelten Kinder geben die Gewalt weiter. Laut Umfragen werden noch immer rund 30% der Kinder und Jugendlichen von ihren Eltern zu Hause gezüchtigt oder misshandelt. Damit übertrifft die familiäre Gewalterfahrung die durch Gleichaltrige. (http://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/kinder-jugend-psychiatrie/erkrankungen/stoerungen-des-sozialverhaltens/ursachen/)

 

„Ihr werdet die Schwachen nicht stärken, wenn ihr die Starken schwächt“  Johann Heinrich Pestalozzi (1746-1827), schweizer Pädagoge


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