Langstreckentraining

04. August 2022 L 0

Langstreckentraining (long distance training), spezifisches Training ab Anschlusstraining zur Entwicklung von Leistungen über 800 – 1500m mit folgenden Merkmalen:

Wochenplan des 1500m Weltrekordlers Perkins (Carew, 1992)

Ein Problem im Langstreckentraining bleibt die Koordination von Kraft– und Ausdauertraining („Gleichzeitigkeitstraining“/“concurrent training“). In einem praktischen Anwendungsbericht stellen Baldwin et al. (2022) aktuelle Konzepte und Überlegungen zum Gleichzeitigkeitstraining für Langstreckentriathleten vor, einschließlich der Mechanismen, die zur Leistungsverbesserung beitragen, der verwendeten Muskel- und Bewegungsmuster, der Übungsauswahl, der Belastung, der Bewegungsgeschwindigkeit, des Zeitplans, der Häufigkeit und der Dauer des Trainings.

Exkurs: Im Gegensatz zur „Schonkultur“ im DSV (→kindgerechte Wettkämpfe), empfehlen amerikanische Trainer, lange Strecken (Überdistanz) schon im Alter von 9-13 Jahren ins Trainingsprogramm aufzunehmen. Weitere Hinweise: Schubert, M. (1998). More on distance training. American Swimming Magazine 6/11-13 (https://www.iat.uni-leipzig.de/datenbanken/iks/sponet/Record/3030410 – Zugriff 24.02.2020)

Mehr zum Thema:

Böller, R. (2002). Trainingsmethodisches Konzept der Langstreckenschwimmerin Hannah Stockbauer zur Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2000. DSTV-Reihe, Bd. 20, 232-236

Stoll, O. (2021). Die Psychologie der langen Strecken. DSTV-Reihe, Bd. 46, 27 – 38

Baldwin, Badenhorst, Cripps, Landers, Merrells, Bulsara & Hoyne (2022). Strength training for long-distance triathletes: theory to practice. Strength and Conditioning Journal, 43 (1), 1-14. Zugriff am 15.07.2022 unter https://doi.org/10.1519/SSC.0000000000000660


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