Messplatztraining

19. Juni 2017 M 0

Messplatztraining (training with measurement systems), Einsatz von Feedback-Verfahren, indem computergestützte Bildinformationen oder Messwerte unmittelbar im Training genutzt werden (Feedbacktraining). Im Schwimmen sind dazu Strömungskanäle hervorragende Trainingsmittel, da sowohl Informationen zur Schwimmstruktur (Schwimmgeschwindigkeit, Frequenz, Zyklusweg, sowie Details über Phasen des Einzelzuges) als auch physiologische Parameter (Sauerstoffaufnahme, Laktat, Puls…) ermittelt werden können, woraus Aussagen zur Bewegungsökonomie (→Wirkungsgrad) getroffen werden können. Ebenso haben sich der Start-/Wenden-Messplatz und das Kraftarmzuggerät in den Stützpunkten des DSV platziert, die im Gegensatz zum Strömungskanal auch noch transportabel sind. Für das Messplatztraining sind die Olympiastützpunkte zuständig. Da die messwertgestützte Sofortinformation eine datenbankgestützte Sollwertvorgabe voraussetzt, ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Diagnosezentren im DSV eine ebenso wichtige Voraussetzung für die Effektivität des Messplatztrainings wie die Verknüpfung mit Wettkampfanalyse und Trainingsdokumentation (Hohmann, Lames &  Letzelter 2002).


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