Bundesstützpunkt

22. März 2017 B 0

Bundesstützpunkt (federal base), Element der Spitzensportförderung mit der Hauptaufgabe, Trainingsstätten für ein Hochleistungstraining in entsprechender Ausstattung (50m-Bahn, Kraftraum, Möglichkeiten für Messplatztraining, Personalstruktur, Kooperationsvereinbarungen mit Ausbildungsträgern usw.) und in dem zeitlich notwendigen Umfang zur Verfügung zu stellen, damit ein tägliches Training der Kadersportler ermöglicht wird. Bundesstützpunkte mit einer hohen Priorisierung innerhalb des Spitzensportverbandes werden auf das Training von Spitzensportlern (Olympia- und Perspektivkader bzw. A bis B-Kader) und/oder Nachwuchsathleten (Nachwuchskader bzw. C-Kader und ausgewählte D/C-Kader) fokussiert, um im Sinne des langfristigen Leistungsaufbaus eine konzentrierte, nachhaltige Entwicklung oder den Aufbau von Höchstleistungen sicherzustellen. Laut Leistungssportkonzept des DOSB von 2016 wird nicht mehr zwischen Bundesstützpunkt und Bundesstützpunkten-Nachwuchs unterschieden. Dafür lautet die Bezeichnung einheitlich „Bundesstützpunkt“ (S. 35).

Neben einer Mindestkaderzahl von fünf Bundeskadern sind vor allem die in der verbandsspezifischen Bundesstützpunktkonzeption festgelegten Rahmenbedingungen Voraussetzung. Der Anerkennungszeitraum erstreckt sich über vier Jahre. (www.dsb.de ). Von 2017 bis 2018 wurden die Bundestützpunkte (ausschließlich in den Sommersportarten) um 17,9% reduziert (DOSB vom 9.05.2018). Für Schwimmen wurden Im Zuge der neuen Förderkonzeption des DOSB sechs Bundesstützpunkte im Schwimmen beantragt und weitgehend neue Stützpunkttrainer eingestellt.

Bundesland Trainingsort
Berlin

NRW

SA

HH

BW

BrB

BAY

Berlin

Essen

Magdeburg

Hamburg

Heidelberg

Potsdam

Würzburg (Freiwasser)

Tab. Bundesstützpunkte im Schwimmen des DSV (2018)


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