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E

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E-Learning

E-Learning (engl. electronic learning = „elektronisch unterstütztes Lernen“ oder einfach „elektronisches Lernen“, Bezeichnung für Lernformen, bei denen elektronische oder digitale Medien für die Vorstellung (Präsentation) und Verteilung/Umsetzung (Distribution) von Lernmaterialien und/oder zur Unterstützung zwischenmenschlicher Kommunikation eingesetzt werden (Kerres, 2001). Die Einführung von E-Learning in die Trainerausbildung erweist sich als schwierig und weist sehr unterschiedliche Fortschritte…

Echokardiografie

Echokardiografie (echocardiography), Ultraschalldiagnostik des Herzens mit der die Vergrößerung aller vier Herzkammern gut nachgewiesen, die Wanddicke exakt vermessen und somit die Gesamtmuskelmassenzunahme berechnet werden kann.→Herzhypertrophie, →Herzvolumen, →Kardiologie Das Verfahren ist als nicht-invasive („unblutige“) und risikofreie Untersuchungsmethode besonders bei Sportlern mit hohen Trainingsumfängen interessant. Es ist aber relativ zeitaufwendig (15 min) und erfordert einen erfahrenen Arzt…

Effekt, kontralateraler

Effekt, kontralateraler →Crossing-Effekt

Effektgesetz

Effektgesetz (law of effect), beschreibt den Zusammenhang zwischen Reiz und Reaktion (Thorndikes Prinzip). Einfach gesagt: ein belohntes Verhalten wird eher wiederholt als ein Verhalten, das mit Unbehagen einhergeht. Damit wächst die Wahrscheinlichkeit, dass ein Verhaltensmuster wieder auftritt, wenn ein Verhalten belohnt wird = Lernen am Erfolg (Thorndike, 1911). →Belohnung, →Verstärkung, operante Konditionierung Das ursprünglich aus…

Effektivität

Effektivität (efficiency) →Wirkungsgrad

Effektivitätskoeffizient

Effektivitätskoeffizient (efficiency rate), Verhältnis zwischen Aufwand und Nutzen, z.B. als strategische Größe zur Realisierung technologischen Fortschritts. Bezogen auf sportliche Bewegung das Verhältnis zwischen sporttechnischem Niveau und Grad der körperlichen Anstrengung im Sinne einer umgekehrt proportionalen Abhängigkeit. Zum Beispiel Technik-Effektivitätskoeffizient und Vortiebskraft-Effektivitätskoeffizient (Aikin et al. 1997) oder die Beziehung zwischen externer mechanischer Gesamtleistung und aktiver energetische…

Effektor

Effektor (effector), (lateinisch efficere ‚bewirken‘), „Erfolgsorgan“ = Teil eines Organs, Gewebes, oder einer neuronalen Struktur (die Nervenzelle mit ihren Fortsetzungen betreffend), der den Endpunkt eines zielgerichteten physiologischen Ablaufs darstellt, auch direkt ein Stoff (z.B. Kalzium), der die Wirkung von Enzymen beeinflusst. Effektor in dem Sinne ist z.B. die Nervenfaser, die Reize vom Zentralnervensystem zum Muskel…

efferent

efferent (efferent), lat. effere „heraustragen“; Leitungsrichtung der Nervenfaser, herausführend, ableitend vom Nervensystem zum Zielorgan. Gegenteil ist →afferent, →Efferenz, →Efferenzkopie Beispiele aus dem Sport: Der Nachweis der erreichten anaeroben Schwelle (Peinado et al. 2014) ist ein Zeichen dafür, dass das Zentralnervensystem (ZNS) über eine Erhöhung der efferenten Aktivität über das periphere Nervensystem (PNS) reagiert. Startsprung – das…

Efferenz

Efferenz (efference), lat. effere „heraustragen“; Erregungen, die von den Nervenzellen abgeleitet werden. Sie ermöglichen die Regulation von Bewegungsausführungen auf der Grundlage von Efferenz- Kopien als Soll-Istwert-Vergleich (→Reafferenzprinzip). Man kann das Nervensystem mit einem Computer vergleichen, der Sensoren (→Sinnesorgane), Eingänge (→Afferenzen), Ausgänge (Efferenzen) und ein Netzwerk von teilweise selbstständigen Segmenten (Rückenmark) hat, die mit einem Großrechner…

Efferenzkopie

Efferenzkopie (efference copy) →Reafferenzprinzip

Effizienzanalyse

Effizienzanalyse (analysis of the efficiency), lat. efficientia „Wirksamkeit“; Analyse zur Wirksamkeit von Verfahren und Prozessen im Verhältnis zum dafür benötigten Aufwand. →Effektivitätskoeffizient In Anbetracht der zunehmenden Kosten, die der Leistungssport beansprucht, wird von Fall zu Fall (letztlich 2016) die Wirksamkeit des Systems überprüft. Das betrifft insbesondere die Fördermaßnahmen. Dabei ist der Maßstab eindeutig vorgegeben: „Die…

Egoismus

Egoismus (egoism), lat. ego „ich“; Verhalten und Standpunkt, bei dem das „Ich“ im Vordergrund steht (→egozentrisch). Egoismus ist zumeist negativ besetzt (→Geltungsstreben, Selbstsucht, Eigenliebe). Dem entgegen wird in der Psychologie auch der „gesunde Egoismus“ im Sinne von Selbstverwirklichung beschrieben, besonders wenn die Bedürfnisse anderer Menschen in das eigene Handeln einbezogen werden. Gegenstück: →Altruismus, Leistungssport verlockt,…

egozentrisch

egozentrisch (egocentric), lat. ego „ich“; sich in den Mittelpunkt stellen, andere an sich selbst messen, Probleme, sich in Gruppen einzuordnen bis zu Realitätsverlust. →Egoismus Egozentrische Sportler verlieren die Fähigkeit, eine Rolle, eine Position oder eine Funktion in der Gruppe einzunehmen, geraten zunehmend in Isolation und verhindern so die Entfaltung der eigenen Identität. Diese Erscheinung ist…

Ehrenamt

Ehrenamtlichkeit/ Ehrenamt (volunteering, honorary office), „freiwillige, unentgeltliche Erstellung von Leistungen für und in freiwilligen Vereinigungen“ (Heinemann, in Röthig & Prohl, 2003). Die Ehrenamtlichkeit ist Stütze wie Hindernis des deutschen Sports zugleich; Stütze, indem die Selbstverwaltung des Sports zu drei Viertel von ehrenamtlichen Mitarbeitern getragen wird und dadurch Personalkosten gespart werden (Ehrenamtlichkeit wurde ursprünglich zur Entlastung…

Ehrenkodex (der Trainer)

Ehrenkodex (der Trainer) (code of ethics), vom Deutschen Sportbund (DSB) 1997 verabschiedetes Standesethos der Trainer im deutschen Sport mit normen- und wertbegründeten Orientierungen für die Gesinnung und das Handeln im Bereich des Trainings und Wettkampfes. „Diese Orientierungen sind im Grundsatz an einem „humanen Leistungssport" sowie am Wohl von Kindern und Jugendlichen, an der „mündigen Athletin"…

Ehrgeiz

Ehrgeiz (ambition), in Pädagogik und Psychologie die Motivation, ein Ziel zu erreichen (Zielstrebigkeit), unabdingbare Voraussetzung zum Erreichen hoher Leistungen, wobei die Hintergründe sehr verschieden sein können, positiv wie Streben nach Vervollkommnung und Höchstleistungen, Freude am Wetteifern, Anerkennung, Stärkung des Selbstbewusstseins; negativ wie übersteigerter Ehrgeiz, der zu unlauteren Mitteln bis zur Intrige führen kann. Oft ist…

Eichung

Eichung (calibration), mhd. īchen „abmessen, visieren“; Einstellung und Prüfung von Messgeräten oder der Normierung psychischer oder motorischer Tests. →Gütekriterien, →Norm Bei der Anwendung von technischen Geräten im Training, aber vor allem in der Leistungsdiagnostik, müssen die zu messenden Parameter im Rahmen einer festgelegten Fehlergrenze liegen. Beispiele: So darf zum Beispiel die maximale Messabweichung der Leistung…

Eigenreflex

Eigenreflex (proprioreceptive reflex), Reflex, der im gleichen Organ ausgelöst (→Rezeptor) und beantwortet (→Effektor) wird. Typisches Beispiel ist der Kniesehnenreflex. Der Eigenreflex kommt in der gesamten Skelettmuskulatur vor und bewirkt bei einer Zerrung bestimmter Muskelgruppen einen sofortigen ausgleichenden Entspannungszustand (→Tonisierung). Beispiele: Bicepssehnenreflex, Patellarsehnenreflex, Achillessehnenreflex, Masseterreflex (Kaumuskelreflex) . Mehr zum Thema: http://flexikon.doccheck.com/de/Eigenreflex (Zugriff am 6.02.2019)

Eigenschaft

Eigenschaft (property; trait), Bestimmung eines Merkmals, durch das es einer Klasse von Merkmalen zugeordnet werden oder sich davon unterscheiden kann. In Pädagogik und Psychologie wird Eigenschaft als relativ stabiles, beständiges Merkmal einer Person gesehen. Diese Persönlichkeitseigenschaften werden aus dem Verhalten erschlossen. Zu den psychischen Eigenschaften zählt man Kenntnisse und Einstellungen, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Gewohnheiten, Gefühlseigenschaften…

Eigenwahrnehmung

Eigenwahrnehmung (self-perception) →Wahrnehmung