Selbstregulation

18. Juli 2017 S 0

Selbstregulation (homeostasis; self-regulation), auch Autoregulation Vermögen, selbstständig, anforderungsbezogen und bedarfsgerecht zu handeln. Selbstregulation ist ein grundsätzliches Entwicklungsziel im Erziehungs– und Sozialisationsprozess von Kindern; angefangen von der Erziehung zur Sauberkeit bis zum selbstständigen Einhalten sozialer Normen und Rollen. Neben dem Arbeitsgedächtnis ist auch die Fähigkeit zur Selbstregulation für die schulische Lernleistung vergleichbar bedeutsam wie der Intelligenzquotient (IQ) (Blair & Razza 2007, Duckworth & Seligman 2005). →Resilienz

Selbstregulation im Sport bezieht sich u.a. darauf, im Wettkampf die eigenen Leistungsmöglichkeiten wirkungsvoll einzusetzen. Das äußert sich in einer leistungsfördernden Regulation aller Situationen unmittelbar vor dem Wettkampf, des Wettkampfablaufes, der Pausen zwischen den Wettkämpfen und der psycho-physischen Nachbereitung (Frester, 2002/1). →Wettkampfvorbereitung, psychologische

Elbe et al. (2003) konnten in einer Studie bei Sportlern der Eliteschulen des Sports nachweisen, dass bei Aussteigern Dropouts gegenüber Leistungssportlern der Faktor „Selbstblockierung“ stärker ausgeprägt war, was aus Schwierigkeiten in der Auseinandersetzung mit der Umwelt erklärt wurde. Dabei werden die sozialen Beziehungen und Kompetenzen als wesentliche Ressource für die Persönlichkeitsentwicklung und Sozialisation junger Menschen gesehen. →duales System


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