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Begriff

Selbstkongruenz

Selbstkongruenz (self congruence), lat. congruentia „Übereinstimmung“; auch „Selbstaufrichtigkeit“, „Stimmigkeit“. In der Psychologie die Übereinstimmung zwischen Gefühlen und Anschauungen mit dem Handeln und Verhalten als wichtige Voraussetzung einer vertrauensvollen Kommunikation. Der Begriff wurde in der Pädagogik/Sozialpsychologie populär durch den Psychotherapeuten Carl Rogers. Danach sollte sich der Pädagoge nicht hinter Fassaden, Rollen und Floskeln verstecken, sondern sich in die Situation gerade auch emotional einbringen. Er muss schlicht und einfach „echt“ sein.

(Selbst-)Kongruenz ist eine wesentliche Grundlage von Autorität und damit Voraussetzung einer erfolgreichen Führung. Kongruentes Verhalten von Trainer und Sportler ermöglicht Vertrauen und Transparenz als Ausgangspunkte für eine tragfähige Trainingssituation. →Empathie, →Zuwendung

„Zeige dich, wie du bist oder sei, wie du dich zeigst“, Dschalal ad-Din Muhammad Rumi (1207-1273), persischer Dichter   

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Überarbeitet am 19. Juni 2023Autor: Klaus Rudolph

Zitiervorschlag

Rudolph, K. (2023). Selbstkongruenz. In: Schwimmlexikon. https://schwimmlexikon.de/selbstkongruenz/ (abgerufen am 2. November 2026).