Post-Activation Potentiation (PAP)

25. Mai 2018 P 0

Post-Activation Potentiation (PAP) („Postaktivierungsverstärkung“), akute Erregung des neuromuskulären Systems nach einer bestimmten Form der Übung (z. B. 5RM-Kniebeugen), worauf nachfolgende explosive Leistungen verbessert wurden. Das trifft für Bewegungshandlungen wie Springen, Sprinten, Werfen, Treten und sogar das Ändern der Richtungsgeschwindigkeit zu. Dabei sollte die Konditionierungsübung der biomechanisch der Leistungsaktivität ähnlich sein. Zum Beispiel kann eine Rückenkniebeuge verwendet werden, um ein CMJ zu verbessern, da sie biomechanische Ähnlichkeiten aufweisen (Quelle s.u.). Nach maximalem Hüpfen (Hoppings) war die Leistungsfähigkeit in unmittelbar darauffolgenden Niederhochsprüngen erhöht. Dabei sollte die Zielbewegung 10 s nach der 10 maximale Hoppings umfassenden Konditionierungsaktivität ausgeführt werden (Bergmann et al. 2014, S.23). →Präaktivierung, neuromuskuläre

Diese Trainingsmethode wurde erst in den letzten Jahrzehnten wissenschaftlich nachgewiesen, ist aber seit längerem als posttentanische Potenzierung in der Sportwissenschaft bekannt, so auch im Schwimmen (Handcock et al. 2014, Witt 2005). →Vorbelastung

Mehr zum Thema:https://www.scienceforsport.com/post-activation-potentiation/


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