Kraulwende

09. Juni 2017 K 0

Kraulwende (freestyle turn), Rollwende im Kraulschwimmen auf der Grundlage der Wettkampfbestimmungen, die lediglich besagen, dass der Schwimmer „beim Wenden bzw. beim Zielanschlag im Freistilschwimmen die Wand mit einem beliebigen Teil seines Körpers berühren (muss)“ (§ 126/2). Auf dieser Grundlage hat sich international die „Kraulrollwende“ oder Saltowende (freestyle flip turn) durchgesetzt. Ohne Schwimmgeschwindigkeit zu verlieren, wird etwa eine Körperlänge vor der Beckenwand die Drehung durch Einrollen des Kopfes eingeleitet. Mit dem letzten Armzug bleiben beide Arme an der Körperseite liegen. Wenn die Schultern senkrecht zum Boden zeigen, werden die Beine angehockt und es wird durch eine viertel- oder halbe Körperdrehung eine Abstoßposition 30-40 cm unter der Wasseroberfläche mit einem Kniewinkel von ca. 90° eingenommen. Der Abstoß beginnt je nach Drehung in der Seit- oder Rückenlage. Nach dem Verlassen der Wand wird die Bauchlage eingenommen und mit kräftigen Delfinbewegungen in die Kraulbewegung übergegangen

Abb.: Kraulwende (Quelle: http://www.limmatsharks.com/flipturn.html)

Orientierungswerte für den Wendenbereich (Küchler, RTP des DSV 2006)
[1] Die in den vorliegenden Analysen zur Rennstruktur bestimmten Spitzenwerte liegen ca. 0,15-0,2s unter den angegebenen Grenzwerten

 

Mehr zum Thema: Küchler, J. (2015). Die Wende im Schwimmen. DSSV, Bd.37, 64-78

 

 

 


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