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Begriff

Nervosität

Nervosität (nervousness), zeitlich begrenzte erhöhte Reizbarkeit „im Vorfeld belastend erlebter Anforderungen“ (Müller, in Schnabel & Thieß, 1993, S.599). Nervosität wächst im Sport vor Wettkämpfen oder kritischen Belastungen im Training (→Lampenfieber, →Startfieber). Es äußert sich in Störungen geistiger Abläufe, motorischer Unruhe, Harndrang, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, verändertem Puls, Verschiebungen im Hormonspiegel, Verunsicherung, Gereiztheit. Mit realistischen Zielsetzungen, dem Vertrauen auf das eigene Leistungsvermögen und letztlich psychoregulativen Verfahren kann die Nervosität gemindert werden.

„Nerven gleichen unerzogenen Kindern: je mehr man sie beachtet, desto mehr rebellieren sie.“ Deutsches Sprichwort

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Verwandte Begriffe

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  • TrainingsbelastungGesamtheit der im Training auf den Sportler einwirkenden physischen und …
  • LampenfieberErregungszustand vor Prüfungen oder öffentlichen Auftritten wie Wettkämpfen …
  • StartfieberVariante des Vorstartzustandes …
  • PulsLat. pellere „schlagen, klopfen“; pulsum; Druckwelle …
  • HormoneGriech. ὁρμᾶν hormān „antreiben, erregen“ …
  • ZielsetzungVorgabe eines bestimmten anzustrebenden Endpunktes, wo man hinwill …
  • Fluchtverhalten„angeborene Vermeidungsreaktion …
  • FurchtGefühlte Bedrohung, im Gegensatz zur Angst aber stets objektbezogen …
  • Versagensangst„subjektiv wahrgenommene Angst …
Überarbeitet am 6. Januar 2021Autor: Klaus Rudolph

Zitiervorschlag

Rudolph, K. (2021). Nervosität. In: Schwimmlexikon. https://schwimmlexikon.de/nervositaet/ (abgerufen am 6. Oktober 2026).