Nervosität

23. Juni 2017 N 0

Nervosität (nervousness), zeitlich begrenzte erhöhte Reizbarkeit „im Vorfeld belastend erlebter Anforderungen“ (Müller, in Schnabel & Thieß, 1993, S.599). Nervosität wächst im Sport vor Wettkämpfen oder kritischen Belastungen im Training (→Lampenfieber, →Startfieber). Es äußert sich in Störungen geistiger Abläufe, motorischer Unruhe, Harndrang, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, verändertem Puls, Verschiebungen im Hormonspiegel, Verunsicherung, Gereiztheit. Mit realistischen Zielsetzungen, dem Vertrauen auf das eigene Leistungsvermögen und letztlich psychoregulativen Verfahren kann die Nervosität gemindert werden.

 

Mehr zum Thema: http://www.die-sportpsychologen.de/2014/05/25/philippe-mueller-nervositaet-laesst-sich-kontrollieren/

 

„Nervenzusammenbrüche sind erblich –wir kriegen sie von unseren Kindern.“ © Peter Silie (1938*) dt. Gebrauchsphilosoph


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