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Begriff

Pressatmung

Pressatmung/-druck (compressed breathing), durch willkürlich behinderte Ausatmung erfolgte Steigerung des Druckes im Brustraum und damit auch im intrathorakalen (im Brustkorb befindlichen) Kreislauf.

Die Pressatmung tritt auch unwillkürlich bei sportlichen Aktivitäten mit erhöhten Kraftanforderungen auf (z.B. Gewichtheben). Auch beim Schwimmen wird oft die Ausatmung verzögert und die Luft gepresst. Da durch die Erhöhung des Druckes im Brustraum der venöse Rückstrom zum Herzen beeinträchtigt wird, der Blutdruck steigt, das Herzminutenvolumen bis zu 55% abfällt und es schlimmstenfalls zum Kollaps kommen kann, sollte Pressatmung weitgehend vermieden werden, besonders von Untrainierten und Herzpatienten (Weineck-3 2002).

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Verwandte Begriffe

  • AusatmungAbgabe der Luft aus der Lunge über Mund/Nase …
  • HerzMuskulöses Hohlorgan und Motor des Herz - Kreislauf-Systems …
  • BlutdruckKraft, die durch die Pumpleistung des Herzens das Blut gegen den Gefäß- und …
  • Herzminutenvolumen (HMV)Ausgeworfene Blutmenge des Herzens pro Minute …
  • KollapsLat. collabi „zusammenbrechen“; vielfältige Formen von Zusammenbruch oder Ausfall eines …
  • AtemtechnikWillkürliche Beeinflussung der Atmung …
  • AtmungAufnahme der Luft in die Alveolen der Lunge zum Gasaustausch.
  • Diastole(Physiologie), Erschlaffungsphase eines Hohlorgans, vornehmlich des Herzens …
  • Krafttraining an Geräten…
  • PulsLat. pellere „schlagen, klopfen“; pulsum; Druckwelle …
Überarbeitet am 24. November 2021Autor: Klaus Rudolph

Zitiervorschlag

Rudolph, K. (2021). Pressatmung. In: Schwimmlexikon. https://schwimmlexikon.de/pressatmung/ (abgerufen am 20. Oktober 2026).