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Begriff

Werturteil

Werturteil (value judgement), im Zivilrecht das Ergebnis einer wertenden Schlussfolgerung aus Tatsachen. Danach liegt ein Werturteil vor, wenn die Behauptung durch Elemente der subjektiven Stellungnahme geprägt ist und ihre Richtigkeit eine Sache der persönlichen Überzeugung bleibt (www.123recht.net). In der Psychologie/Pädagogik ist der Begriff umstritten. Die Palette geht von „Wirklichkeitsfaktor“ bis „Ausdruck von Gefühlszuständen“. Verschiedentlich werden echte und unechte Werturteile unterschieden. Echte (auch primäre oder direkte) Werturteile sind persönliche Bekenntnisse. Unechte (auch sekundäre oder indirekte) Werturteile sind wissenschaftliche Erkenntnisse Ein Werturteil setzt Normen voraus, die für ein wertbezogenes Handeln Geltung beanspruchen (→Ehrenkodex). →Urteil, →Wert, sozialer, →Wertorientierung

 

Verwandte Begriffe

  • ÜberzeugungDurch eigene Urteile gewonnene Einsicht und Gewissheit als ein …
  • PsychologieGriech. psychología, wörtlich: Seelenkunde …
  • PädagogikGriech. paidagogía „Erziehung, Unterweisung“ …
  • NormLat. norma „Richtschnur, Maßstab, Regel, Vorschrift“ …
  • Ehrenkodex (der Trainer)Vom Deutschen Sportbund (DSB) 1997 verabschiedetes Standesethos …
  • Urteil„wertende Entscheidung über einen Sachverhalt“ (WIKIPEDIA).
  • Wert, sozialerGesellschaftlich bedingte Handlungs- und Verhaltensorientierung …
  • Wertorientierung„Fähigkeit des Menschen …
  • Eindruck, erster(Psychologie), Art der Anmutung bei der ersten Begegnung.
Überarbeitet am 15. August 2017Autor: Klaus Rudolph

Zitiervorschlag

Rudolph, K. (2017). Werturteil. In: Schwimmlexikon. https://schwimmlexikon.de/werturteil/ (abgerufen am 4. Oktober 2026).