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Begriff

Gedächtnis, prozedurales

Gedächtnis, prozedurales (procedural memory), auch implizites Gedächtnis oder Verhaltensgedächtnis, Teil des Langzeitgedächtnisses, das Fertigkeiten beinhaltet, die automatisch, ohne Nachdenken eingesetzt werden, wie z.B. motorische Abläufe wie Tanzen, Schwimmen, Radfahren (→Bewegungsgedächtnis).

Gedächtnis, prozedurales
Abb.: Neuropsychologisches Modell des Langzeitgedächtnisses (nach Miltner, Uni Jena)

Verwandte Begriffe

  • GedächtnisFähigkeit des Gehirns, Informationen zu speichern und abzurufen.
  • Langzeitgedächtnis(long-term memory), Wissensspeicher des Menschen mit praktisch unbegrenzter …
  • FertigkeitAuf der Grundlage von Fähigkeiten durch Übung angeeignete Komponente einer Tätigkeit …
  • BewegungsgedächtnisAuch motorisches Gedächtnis …
  • Toter PunktMoment bei einer Tätigkeit, bei der ohne besondere Anstrengungen und Bemühungen die …
  • Impuls(impulse), (plötzlicher) Antrieb; Erregung, Anstoß; umgangssprachlich „Wucht“ …
  • SeitigkeitstransferTransfer, kontralateraler
  • Hermeneutik(griech. hermēneúein ‚erklären‘, ‚auslegen‘, ‚übersetzen‘) …
  • ParietallappenAbschnitt des Großhirns, mit somatosensorischen Funktionen und Beteiligung …
  • CannabisBekannter als Hanf, dessen Pflanzenteile berauschende Wirkung haben können …
  • KortikosteroideHormone der Nebennierenrinde …
  • RigiditätLat. rigiditas, „Starre, Härte“; kompromissloses, striktes (rigides) Verhalten.
Überarbeitet am 21. Mai 2017Autor: Klaus Rudolph

Zitiervorschlag

Rudolph, K. (2017). Gedächtnis, prozedurales. In: Schwimmlexikon. https://schwimmlexikon.de/gedaechtnis-prozedurales/ (abgerufen am 6. Oktober 2026).